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Kurzarbeit im Februar in Baden-Württemberg angestiegen

In Baden-Württemberg haben im Februar 3400 Betriebe für 117 000 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Damit lag die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit mehr als doppelt so hoch wie noch im Januar mit 55 000 Beschäftigten, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Stuttgart mit. Drei Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land befanden sich im Februar den Angaben zufolge in Kurzarbeit.

Seit Oktober 2008 gab es in Baden-Württemberg 8000 Anzeigen von Arbeitgebern für etwa 300 000 Arbeitnehmer. Bundesweit ist die Zahl der Kurzarbeiter in diesem Zeitraum auf knapp 1,5 Millionen gestiegen. Somit kam jeder fünfte Beschäftigte, für den Kurzarbeit angemeldet wurde, aus Baden-Württemberg. Insgesamt lag die landesweite Quote von drei Prozent im bundesweiten Vergleich aber deutlich hinter dem Saarland (9,3 Prozent), Bremen (5,9 Prozent), Niedersachsen (5,2 Prozent) und Bayern (4,9 Prozent).

«Während im Dezember vor allem die großen Konzerne Kurzarbeit anzeigten, folgen jetzt die kleinen und mittleren Betriebe», sagte die Leiterin der Regionaldirektion, Eva Strobel. Vor allem in der Automobilindustrie, bei der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau wurde zu diesem Arbeitsmarktinstrument gegriffen. Im Landkreis Göppingen wurde für die meisten Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet.

Im Bezug auf die Sozialversicherungspflichtigen Personen lag der Anteil der Kurzarbeiter jedoch in der Region Nagold am höchsten.

(Redaktion)


 


 

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