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Arbeitsmarkt/Statistik

Kurzarbeit im Südwesten: 223.000 Menschen betroffen

Die Unternehmen im Südwesten nutzen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in der Krise verstärkt Kurzarbeit, um ihre Mitarbeiter zu halten. Statistiken stehen allerdings jeweils erst zeitverzögert zur Verfügung. Vor Beginn der Kurzarbeit müssen die Betriebe eine Anzeige über den Arbeitszeitausfall erstatten. Diese Anzeigen sind als potenzielle Zugänge in die Kurzarbeit zu interpretieren. Wie viele Personen später tatsächlich kurzarbeiten und in welchem Umfang Arbeit ausfällt, wird mit beträchtlicher Zeitverzögerung sichtbar.

Im April gingen bei der Regionaldirektion neue Anzeigen für 100.000 Menschen ein, für Mai erwartet sie zusätzlich 60.000 neue Anzeigen. Die tatsächlichen Kurzarbeiterzahlen für die beiden Monate liegen der Regionaldirektion erst zum Quartalsende vor.

Die aktuellsten Zahlen stammen vom März. In diesem Monat waren in Baden-Württemberg so viele Menschen in Kurzarbeit wie seit 16 Jahren nicht mehr. Landesweit waren es 222.555 Beschäftigte in fast 8.250 Betrieben. Im Schnitt wurde die Arbeitszeit der Betriebe dabei um ein Drittel verringert. 83 Prozent der Kurzarbeiter sind im Verarbeitenden Gewerbe tätig. Betroffen sind überwiegend Männer. Am meisten Kurzarbeit gibt es in den Landkreisen Esslingen, Ludwigsburg, im Rems-Murr-Kreis sowie im Ostalbkreis und im Rhein-Neckar-Kreis.

(Redaktion)


 


 

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