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Finanzen/Rechnungshof

Landesrechnungshof sieht Einsparpotenzial bei Altenbetreuern

Bei der rechtlichen Betreuung von Alten, Behinderten und psychisch Kranken sieht der baden-württembergische Landesrechnungshof Einsparmöglichkeiten in Höhe von zehn Millionen Euro. Dies sei «ohne Qualitätseinbuße für die Betreuten» möglich, sagte Rechnungshof-Präsident Max Munding dem Nachrichtenmagazin «Focus» laut einem Vorabbericht vom Sonntag (24. Mai 2009).

In einer bisher unveröffentlichten beratenden Äußerung schlage der Landesrechnungshof vor, die Vergütung der Betreuer um vier Prozent zu kürzen, berichtete der «Focus» weiter. Weil sie seit 2005 nicht mehr ihre Arbeit im Einzelnen nachweisen müssten, würden die Betreuer mindestens zehn Prozent ihrer Arbeitszeit sparen. «Das müsste sich folgerichtig auch für den Staat auswirken und wäre kein Sonderopfer der Betreuer», sagte Munding.

Außerdem sollten die Behörden verstärkt auf Ehrenamtliche zurückgreifen. Eine Pauschale von 800 Euro im Jahr solle hier als Anreiz wirken. Munding plädierte für höhere Steuerfreigrenzen von Betreuungen.

(Redaktion)


 


 

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