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Studentenproteste

LHG Hohenheim gegen Besetzungen: "Hörsaalbesetzungen kosten Bildung"

"Die Lehre muss Vorrang haben, das ist nicht hinnehmbar!" So Michael Ungerer (24) Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Hohenheim (LHG Hohenheim). Lehrinhalte der ausgefallenen Vorlesungen können nur mit zusätzlichen Belastungen von Studenten und Verantwortlichen aufgeholt werden. Konkret bedeutet dies zusätzliche Vorlesungen und erhöhten Lernaufwand.

Für die LHG Hohenheim sind die Aussagen des Rektors Hans-Peter Liebig der Universität Hohenheim inakzeptabel. Der Rektor zugleich Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz hatte in den Medien mit Hörsaalbesetzungen sympathisiert. 

Die LHG Hohenheim fordert eine Bundesbildungskonferenz auf der die Defizite des Bologna-Prozesses Hauptthema sein sollten. Hörsaalbesetzungen sind für die LHG Hohenheim nur als allerletztes Mittel und entpolitisiert akzeptierbar. In Stuttgart ruft unter anderem die Linke Hochschulgruppe zum Streiken auf, diese lehnt auf Ihrer Webseite offen das System der sozialen Marktwirtschaft ab. 

Die gefilterten Forderungen der Bildungsstreikenden unterstützt die LHG Hohenheim mit Nachdruck. Michael Ungerer, der auch Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg ist, weiter: "Geld fehlt schon seit Jahren an allen Ecken und Enden, überforderte Professoren und Hörsaalüberfüllungen sind die Folge!" 

Der Vorstand der LHG Hohenheim wird am Aktionstag am Dienstag geschlossen in die Vorlesungen gehen.

(Redaktion)


 


 

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