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Umstrittener Wasserkraftfunktionär Lüttke kandidiert nicht mehr

Der wegen seiner Bonhoeffer-Schmähung in die Kritik geratene baden-württembergische Wasserkraftfunktionär Manfred Lüttke kandidiert nicht mehr. Der 74-jährige Präsident der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg (AWK) werde sich bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 7. November in Bad Herrenalb nicht mehr zur Wahl stellen, teilte die AWK am Freitag, 23.10.2009, in Rechtenstein mit. Dies geschehe «aus Altersgründen», sagte AWK-Pressesprecher Julian Aicher.

Zugleich wies Julian Aicher wies Presseberichte zurück, wonach Manfred Lüttke «gestürzt» werden solle. Lüttke hatte im Februar einen Strafbefehl des Amtsgerichts Karlsruhe wegen der Schmähung des NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer akzeptiert. Damit wurde die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener rechtskräftig.

Lüttke hatte im vergangenen Jahr den 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichteten Theologen Bonhoeffer einen «ganz gewöhnlichen Landesverräter» genannt. Lüttke, der CDU-Mitglied war, trat bereits Ende Januar aus der Partei aus und kam damit einem drohenden Ausschlussverfahren zuvor.

(Redaktion)


 


 

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