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Luftraum gesperrt bis Mittwochmorgen um 2 Uhr - Ausnahmeflüge sind kurzfristig möglich

Die von der Deutsche Flugsicherung (DFS) angeordnete Sperrung des Luftraums für Instrumentenflüge über Deutschland wurde erneut verlängert bis Dienstag, 20.4., 20 Uhr (Stand der Information: 20.4. / 11.15 Uhr). Die zuständigen Behörden und Dienststellen bewerten die Situation weiterhin ständig neu, Veränderungen sind kurzfristig möglich.

Nach vorläufigen Berichten sind am Dienstag mehrere Flüge mit Sonderregelung von und nach Stuttgart geplant. Bereits in der Nacht zum Dienstag landete kurz nach Mitternacht eine Air Berlin-Maschine mit Urlaubern aus Palma de Mallorca . Eine weitere Air-Berlin-Maschine aus Hannover war kurz vor 22 Uhr bereits sicher in Stuttgart gelandet.  Am Abend soll eine Condor aus Hurghada ebenfalls Urlauber nach Stuttgart zurückbringen. Im Verlauf des Dienstagvormittags haben weitere Airlines Rückholungsflüge nach Stuttgart angekündigt, darunter die Air Berlin, die TUIfly und die Germanwings. Informationen dazu gibt es auf den Internestseiten der betreffenden Airlines. 

Das Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat bekanntgegeben, dass nach einer Wiederaufnahme des Flugbetriebs am Flughafen Stuttgart die geltende Nachtflugbeschränkung vorübergehend gelockert wird: Nach den Vorgaben des Ministeriums soll der Flugverkehr morgens bereits um 5.00 Uhr statt um 6.00 Uhr beginnen können. Am Abend sollen die letzten Maschinen bis 1.00 Uhr statt wie bisher bis 23.00 Uhr starten bzw. bis 23.30 Uhr landen können. Mit dieser vorübergehenden Lockerung will das Ministerium dazu beitragen, die Lage möglichst bald wieder zu normalisieren. In der Nachtkernzeit zwischen 1.00 Uhr und 5.00 Uhr wird der Betrieb unverändert ruhen.

Vulkanausbruch beeinträchtigt japanische Nissan-Produktion

Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull zeigt auch der Weltwirtschaft ihre Grenzen auf. Der japanische Automobilhersteller Nissan muss in Folge der über Europa hinwegziehenden Asche einen Teil seiner Produktion unterbrechen. Benötigte Teile könnten wegen des Flugverbots nicht aus Irland angeliefert werden, teilte der Konzern am Dienstag, 201.04.2010, mit.

Gestoppt worden sei eine von zwei Produktionslinien in einem Werk in Kanagawa. Darüber hinaus werden den Angaben zufolge am Mittwoch zwei Produktionslinien in einem Werk in Fukuoka zum Erliegen kommen. Dadurch würden 2000 Fahrzeuge weniger produziert. Im vergangenen Jahr hatte Nissan weltweit 2,74 Millionen Wagen hergestellt.  Die japanischen Konkurrenten Toyota und Honda sehen hingegen keine Auswirkungen durch die Flugverbote nach dem Vulkanausbruch. Sie hätten keine Probleme in ihrer Logistikkette gehabt. 

(Redaktion)


 


 

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