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Auto/Absatz

Luxuswagen weiter schlecht nachgefragt

Die deutschen Autohersteller von Luxuswagen leiden weiter unter der weltweiten Absatzkrise. Allerdings haben sich im März die Rückgänge der Neuzulassungen im Vergleich zu den Vormonaten bei Daimler und BMW leicht abgeschwächt. Dennoch liegen die Verkäufe deutlich unter dem Vorjahresniveau. Für die Zukunft äußern sich die beiden Hersteller sowie Konkurrent Porsche dagegen bereits wieder etwas optimistischer.

Die Stuttgarter Daimler-Sparte Mercedes-Benz Cars setzte im März nach eigenen Angaben weltweit rund 110 400 Fahrzeuge ab. Gegenüber dem Vorjahresmonat sei das ein Rückgang von 16 Prozent, nach 25 Prozent im Februar. Bei der Kernmarke Mercedes-Benz sank den Angaben zufolge die Zahl der Neuzulassungen binnen Jahresfrist um 18 Prozent auf 98 500. Für den Kleinwagen Smart entschieden sich mit 11 900 Kunden rund zwei Prozent weniger. Dagegen legte die Zahl der Bestellungen zu. Trotzdem rechnet der DAX-Konzern erst im kommenden Jahr wieder mit etwas besseren Absatzzahlen.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres verkaufte die Daimler-Sparte den Angaben zufolge insgesamt 244 800 Fahrzeuge und damit rund 23 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auch Konkurrent BMW bekam im März erneut die Zurückhaltung der Autokäufer zu spüren. Weltweit sank der Absatz auf 126 375 Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Das entspricht einem Minus von 17,2 Prozent gegenüber März 2008. Im Februar hatte der DAX-Konzern noch 24,4 Prozent weniger Autos als im Vorjahreszeitraum verkauft. Für seine Kernmarke BMW vermeldete der Konzern im März 104 417 Auslieferungen, 17 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Für den Kleinwagen Mini entschieden sich 21 888 Kunden und damit 18,5 Prozent weniger. Im ersten Jahresviertel verkaufte der DAX-Konzern insgesamt 277 264 Neuwagen, 21,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Zwar seien «auf wichtigen Märkten wie den USA oder Deutschland einige ermutigende Signale» zu sehen, doch sei es "noch zu früh, von einer weltweiten Trendwende zu sprechen», erklärte Vertriebsvorstand Ian Robertson.

Porsche hat eigenen Angaben zufolge im März in Deutschland 1472 Luxuswagen abgesetzt. Das waren 2,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dabei habe die Abwrackprämie keine Rolle gespielt, sagte ein Porsche-Sprecher. Lediglich zehn Fahrzeuge seien mit Abwrackprämie verkauft worden. In Nordamerika sank der Absatz im März dagegen um 27 Prozent binnen Jahresfrist.

Die hohen Auftragseingänge im ersten Quartal 2009 zeigten, dass die neuen Generationen der Baureihe 911 sowie des Boxster und Cayman bei den Kunden gut ankommen würden, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Porsche Deutschland, Bernhard Maier.

(Redaktion)


 


 

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