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Magazin: Hugo-Boss-Chef Lahrs sieht Luxusbranche in der Krise

Die Wirtschaftskrise hat nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden des Bekleidungsherstellers Hugo Boss, Claus-Dietrich Lahrs, auch die Luxusbranche erreicht. «Früher hieß es immer, dass Luxus eine eigene Welt sei, aber das stimmt nicht mehr», sagte Lahrs dem «Stern», wie das Magazin am Mittwoch (11. März 2009) vorab berichtete. Die Branche sei von der Krise betroffen, da sie sich geöffnet und eine Breitenwirkung erzielt habe.

Die Krise wird sich Lahrs zufolge auf die Preise für Luxusmode auswirken. Es wäre jedoch falsch, «wenn die erfolgreichen Luxusanbieter ihre über Jahre entwickelte Preispolitik jetzt opferten, nur weil die Situation der Konsumenten im Moment etwas angespannter ist», fügte der Boss-Chef hinzu. Luxus müsse Luxus bleiben.

Auch der bereits angeschlagene Luxusmodekonzern Escada hat Konzernangaben zufolge besonders gegen Ende des Geschäftsjahres 2007/2008 (November-Oktober) die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Im vierten Quartal sank der Umsatz nach vorläufigen Berechnungen im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 Prozent auf 582,5 Millionen Euro. Insgesamt sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ( Ebitda ) im Vergleich zum Vorjahr von 68,2 Millionen Euro auf 19,7 Millionen Euro.

Claus-Dietrich Lahrs ist seit August 2008 Vorstandsvorsitzender von Hugo Boss. Bevor er zum Metzinger Unternehmen wechselte, war er Geschäftsführer von Christian Dior Couture in Paris.

(Redaktion)


 


 

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