Sie sind hier: Startseite Stuttgart Lifestyle
Weitere Artikel
Sport

Erstes Heimspiel des VfB in der neuen Mercedes-Benz-Arena: 3:0 Sieg gegen Schalke 04

Der VfB gewann sein erstes Heimspiel in der 49. Bundesliga-Saison mit 3:0 gegen den FC Schalke 04. Besser hätte der Auftakt der 49. Bundesligasaison 2011/2012 kaum laufen können. Die Tore für die Schwaben erzielten Cacau (37.), Martin Harnik (56.) und Shinji Okazaki (89.).

Das Spielergebnis täuscht aber ein wenig darüber hinweg, dass der FC Schalke 04 über weite Teile des Spiels eben dieses beherrschte, doch wenn der VfB mal vor das Tor der heute in weinroten Trikos spielelenden Gelsenkirchenenern kam, dann war er eben auch gefährlich. Schalke zeigte sich in seiner Abwehr nicht souverän und im Angriff eben zu harmlos. Somit war der Sieg unterm Strich nicht unverdient. 

Dem VfB Stuttgart gelang ein Traumstart zur Einweihung des umgebauten Stadions, das nun den Namen Mercedes-Benz-Arena trägt. 60.000 Zuschauer passen hinein - es war somit ausverkauft. 

Beim Gastgeber konnte der zuletzt angeschlagene Serdar Tasci wieder mitwirken und verteidigte in der Abwehrzentrale neben dem Neuzugang aus Mexiko, Maza. Der im DFB-Pokal gesperrte Khalid Boulahrouz übernahm die Aufgabe des Rechtsverteidigers.

Beim VfB fehlten drei Innenverteidiger, nämlich Ermin Bicakcic, Matthieu Delpierre und Georg Niedermeier, die alle verletzt waren. Taktisch lief der VfB - wie übrigens auch Schalke - in der 4-2-3-1-Formation auf, die Angriffsspitze hatte Cacau inne.

Stuttgart zu Beginn des Spiels das gefährlichere Team und folglich hatten Martin Harnik (12.) und Cacau (14.) die ersten guten Halbchancen. Schalke steigerte sich dann nach und nach und wurde durch ein Starkes Mittelfeld spielbestimmend. In dieser Phase schlug das Führungstor für den VfB wie aus dem Nichts ein. Nach einer Ecke gewann der Neuzugang des VfB, Maza, das entscheidende Kopfballduell gegen Papadopoulos. Der Ball gelangte zu Cacau, der am Pfosten lauerte und den Ball in der 38. Minute unbehelligt aus kurzer Entfernung ins Netz jagte. Dann hatte Stuttgart sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. 

Die Angriffe der Schwaben blieben durch die Lufthoheit im Schalker Abwehrverbund gefährlicher, Cacau verpasste das 3:0 nach Kopfballvorlage Tasci knapp. Schalke bemühte sich weiterhin um ein Tor, doch fehlte die Durchschlagskraft und das Glück. Falls doch mal ein Spieler durchkam, war Sven Ulreich zur Stelle, wie bei der Chance des eingewechselten Jan Moravek. Wie man es vor dem Tor besser macht, zeigte der VfB und legte noch einen Treffer nach.

Shinji Okazaki nahm den Ball nach einem schönen Flankenwechsel locker an, umkurvte Fuchs und schoss den Ball mit links ins obere linke Eck (88.). Insgesamt ging der Sieg in Ordnung, da Stuttgart zwar nicht spielbestimmend, aber gefährlicher in den Angriffen war und die Schalker Defensive sowohl bei langen, wie hohen Bällen mehrfach in Schwierigkeiten bringen konnte.

(Redaktion)


 


 

VfB
Stuttgart
Bundesliga-Saison
Schalke
Cacau
Harnik
Okazaki
Mercedes-Benz-Arena

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "VfB" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: