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7. Deutscher Mittelstandstag

Die Arbeitswelt der Zukunft: Vom Büroarbeitsplatz zum Home Office

Das Deutsche Institut für Kreditmediation (IKME) versteht sich als unabhängige Plattform für alle Probleme und Konflikte rund um das Thema Finan­zierung. Damit hilft IKME durch qualifizierte Beratung, die Ver­sorgung von Unternehmen mit Krediten und Finanzierungslösungen nachhaltig zu verbessern.

Expertisen des IKME stehen vor allem In­ha­bern, Gesell­schaftern und Finanzchefs mittelständischer Un­ter­nehmen zur Verfügung. Damit hilft IKME durch qualifizierte Beratung, Liqui­dität für Unternehmen zu erhalten, deren Wachstum zu ermöglichen und die Ver­sorgung mit Krediten und Finanzierungslösungen nachhaltig zu verbessern.

Das IKME will maßgeblich dazu beitragen, dass sich der noch junge Bereich der Kreditmediation mit hoch spezialisierten Mediatoren zum Vorteil für den Mittelstand entwickeln kann. In diesem Sinne will das IKME auch die wissenschaftliche Forschung und Lehre über den Wirtschaftszweig der Kreditmediation sowie eine nachhaltige Verankerung der Grundidee der Kreditmediation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben und fördern.

Das Deutsche Institut für Kreditmediation aus dem hessischen Kronberg nimmt als Aussteller am 7. Deutschen Mittelstandstag teil, der am 4. November im Haus der  Wirtschaft stattfindet. Träger des Deutschen Mittelstandstages ist die Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand. Der Deutsche Mittelstandstag hat zum Ziel, den Dialog zwischen Mittelstand und Politik zu intensiveren, er bietet zugleich Unternehmen aus allen mittelständischen Bereichen die Möglichkeit, sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen zu präsentieren. Business-on.de sprach mit IKME-Chef Rainer Langen.

Business-on.de: Ist es aus Ihrer Sicht erforderlich, dass auch kleinere und mittlere Unternehmen künftig verstärkt international agieren? Wenn ja, warum?

Rainer Langen:  Ja, denn KMUs sind entweder oftmals selbst in ihrer Nische einer der international führenden Anbieter oder sie sind Zulieferer von global agierenden Unternehmen. Von daher ergibt sich die klare Notwendigkeit einer auch international geprägten Denk- und Handlungsweise. International agierende kleinere und mittlere Unternehmen müssen beispielsweise Know-how aufbauen, um komplexer gewordene internationale Finanzierungs- und Risikostrukturen managen zu können. Dies ist eine große unternehmerische Herausforderung, die es gilt, in Zukunft erfolgreich zu bewältigen. 

Business-on.de: Statistiken belegen, dass der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren stark zunehmen wird – was können kleinere und mittlere Unternehmen tun, um ihre Fachkräfte zu binden bzw. um zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen?

Rainer Langen: Hier seien drei wesentliche Punkte genannt: Aus- und Weiterbildung, interne Führungsqualität und attraktive Arbeitsmodelle hinsichtlich Bezahlung, Arbeitszeit sowie des jeweiligen Umfeldes, beispielsweise der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine solche, für Fachkräfte attraktive Ausrichtung erfordert im Einzelfall immer Investitionen in das „Human Capital“, die oftmals aber entsprechend finanziert werden müssen. Hierzu gibt es eine Reihe interessanter Förder- und Zuschussmöglichkeiten, beispielsweise über die KfW Förderbank. 

Business-on.de: Megatrends und Innovationen werden unsere Wirtschaftslandschaft verändern. Welche Megatrends zeichnen sich aus Ihrer Sicht für die kommenden Jahre ab und was können kleinere und mittlere Unternehmen tun, um von diesen Umwälzungen zu profitieren?

Rainer Langen: Wir möchten auf zwei Megatrends hinweisen: Die betriebliche Gesundheitsförderung und die zunehmende Dezentralisierung unternehmerischer Aktivitäten durch die Informationstechnologie. Die Weiterentwicklung im IT- Bereich wird in noch viel stärkerem Maße zu einer Verlagerung von nicht in der Produktion ansässigen Arbeitsplätzen in das häusliche Umfeld („Home office“) führen. Damit wird gerade auch für kleinere und mittlere Unternehmen das Erfordernis einer Vorhaltung von größeren Verwaltungsimmobilien viel geringer werden, was letztlich zu deutlichen Einsparungen auf der Kostenseite führen wird. Investitionen in den Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung werden für erfolgreiche Unternehmen gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels unumgänglich werden, weil dadurch beispielsweise der Krankenstand als häufiges Negativthema Nr. 1 nachhaltig gesenkt und auch die Arbeitskraft älterer Mitarbeiter viel länger erhalten werden kann.

Business-on.de: Herr Langen, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Das Interview führte Hasso Kraus.

(Redaktion)


 


 

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