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Wer wird neuer Hauptsponsor des VfB ? Ausstieg der EnBW scheint sicher

Morgen (31.12.2009) ist Stichtag: Bis zu diesem Tag muss sich der derzeitige Hauptsponsor des VfB Stuttgart - der Energieversorger EnBW - entscheiden, ob er den zum Ende der Saison 2009/2010 im Juni 2010 auslaufenden Sponsorenvertrag verlängern will.

Wie die Stuttgarter Zeitung weiß, ist die Entscheidung aber schon gefallen. Die EnBW mit Stammsitz in Karlsruhe hat sich dazu entschlossen, seinen Schriftzug am Ende der Saison von den Trikots des Fußball-Bundesligisten zu nehmen. Wenn dies stimmt, trifft diese Entscheidung den Stuttgarter Fußballverein nicht unvorbereitet. Der VfB verhandelt angeblich schon mit der EnBW, wie die Partnerschaft künftig ausgestaltet werden kann. Die EnBW will in Zukunft aber nur noch rund drei anstatt über sieben Millionen Euro pro Spielzeit überweisen. Dann wäre die EnBW ein sogenannter Exklusivpartner.

So wäre es z.B. denkbar, dass der Energieversorger sein Engagement geordnet reduziert und in die in die zweite Sponsorenreihe wechselt. Andere Sponsoren wie die Firma Fanuc Robotics, Mercedes-Benz oder Puma zahlen jährlich rund 1,5 Millionen Euro. Dafür erhalten sie das Recht, Werbeflächen zu belegen und Stadionlogen zu reservieren. "Wir sind in Gesprächen mit unserem langjährigen Partner", sagte dazu kürzlich Oliver Schraft, der Mediendirektor des VfB . Ebenfalls sehr vorsichtig äußerte sich der EnBW-Sprecher Ulrich Schröder: "Ich möchte zu der Angelegenheit weder ein Dementi noch eine Bestätigung abgeben."

Sponsor -Mehreinnahmen denkbar

Der Energie-Konzern aus Karlsruhe wirbt seit dem Juli 2005 auf den VfB-Trikots, davor war Debitel der Hauptsponsor. Rund 7,5 Millionen Euro pro Saison ließ sich der Konzern fortan das Engagement kosten. Sollte der Verein nun einen neuen Hauptsponsor zu ähnlichen Konditionen finden und gleichzeitig die EnBW als Partner weiter an sich binden können, würde das sogar Mehreinnahmen bedeuten. Aus Vereinskreisen ist gestern zu erfahren gewesen, dass der VfB bei diesem Vorhaben auf einem guten Weg sei. Gleichzeitig ist die EnBW offenbar unter dem Vorstandsvorsitzenden Hans-Peter Villis dabei, ihr Sportsponsoring zu modifizieren.

Das hat auch für einen zweiten Fußballverein Folgen: Es gilt als sicher, dass das Unternehmen auch als Hauptsponsor beim Karlsruher SC aussteigen wird, was für den finanziell angeschlagenen Zweitligisten noch nicht absehbare Folgen hätte. Zuletzt hatte die EnBW mit dem KSC nur einen Einjahresvertrag abgeschlossen. Damit soll aber keine Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Verein herausgelesen werden: "Egal wie unsere Entscheidung beim VfB letztlich ausfällt, sie sollte nicht in Zusammenhang mit anderen Vereinen gebracht werden", so Schröder.

Sportsponsoring der EnBW umstritten

Dennoch wird das Sportsponsoring im Unternehmen teilweise sehr kritisch beäugt. Spätestens seitdem die EnBW als Förderer der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland auch Negativschlagzeilen machte. Der damalige Vorstandsvorsitzende Utz Claassen hatte vor dem Turnier Gutscheine für teure Eintrittskarten an zwei Mitglieder der baden-württembergischen Landesregierung sowie an einen Staatssekretär verschicken lassen. Ein Imageschaden blieb, auch wenn Claassen im sich anschließenden Korruptionsprozess vom Bundesgerichtshof freigesprochen worden war.

(Redaktion)


 


 

Morgen (31.12.2009) ist Stichtag: Bis zu diesem Tag. Bis zu diesem Tag muss sich der derzeitige Hauptsponsor des VfB Stuttgart - der Energieversorger EnBW - entscheiden
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