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ROCKY - Das Musical - Der Umbau im Zeitraffer

Umbau auf Hochtouren: In diesen Tagen stellt die ROCKY-Crew die aufwändige Bühnentechnik des Musicals fertig. Um den engen Terminplan einzuhalten, wurden die Proben schon auf die Bühne in die Original-Kulissen verlegt. Mitten in dieser heißen Phase hat Stage Entertainment die ausgeklügelte und detailreiche Bühnentechnik präsentiert – allen voran den multifunktionalen Boxring, der im großen Finale den Theatersaal in eine tosende Arena verwandelt.

Clemens Weissenburger, der als Technical Supervisor für den Umzug und den Einbau der Bühnentechnik im Stuttgarter Stage Palladium Theater verantwortlich ist, erläutert die Verwandlung: „In den ersten Reihen gibt es den sogenannten ´Golden Circle´. Zuschauer, die hier sitzen, werden während der laufenden Show von Theatermitarbeitern auf die Bühne geleitet. Dort erhalten Sie Plätze direkt am Ring. Der rund drei Tonnen schwere Boxring schiebt sich darauf automatisiert über die freigewordenen Reihen mitten in den Saal. Eine Moderatorenbrücke und ein mehrere Meter großer Videowürfel schweben zusätzlich ein. Damit verwandelt sich der Saal des Stage Palladium Theaters in eine tosende Arena – und das alles in einer perfekten Gesamtinszenierung.“

Der Bühnenbildaufbau im Zeitraffer... hier das Video.

Hauptdarsteller Nikolas Heiber (Rocky) steigt am Ende der Show in diesen Ring. Obwohl er den Effekt bereits aus seiner Spielzeit in Hamburg kennt, ist er jedes Mal von neuem beeindruckt: „Bühnenbild und Zuschauerraum verschmelzen zu einer Einheit. Ich bin von allen Seiten vom Publikum umringt. Ich kann direkt in die Gesichter der Zuschauer sehen. Das ist so intensiv, einfach unfassbar! Ein ganz neues Live-Erlebnis für alle!“, schwärmte er.

Der Boxring hat in der Show gleich mehrere Funktionen: Mal dient er als Dach von Rockys Appartement, mal wird er schwebend bespielt oder er kommt – hochkant gekippt – als Videolein-wand zum Einsatz. „Das System, das ihn während der Show scheinbar schwerelos liegend und vertikal schweben lässt, gleicht der Technik, mit der Schiffscontainer bewegt werden“, erklärte Weissenburger.

Die Wandlungsfähigkeit prägt das gesamte Bühnenbild. Ständig sind die Kulissen in Bewegung und verändern die Szenerie. Dies alles geschieht in fließenden, fast filmischen Übergangen. Gerade noch trainiert Rocky dank großflächiger Projektionen in den weitläufigen Straßen Philadelphias, einen Moment später befindet er sich in seinem Ein-Zimmer-Appartement, das originalgetreu mit vielen Details nachgebildet wurde.

Ende Oktober kommen alle Abteilungen erstmals nach ihren internen Proben zusammen, um ROCKY auf die Bühne zu bringen. Die Previews starten am 4. November.

(Redaktion)


 


 

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