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Wird die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm teurer als geplant?

Der SWR berichtete heute (Mittwoch, 03.09.) von einer detaillierten Kostenplanung für die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm, die Zweifel an den seitherigen Berechnungen der Deutschen Bahn nährt. Dies betrifft insbesondere den Tunnelbau, dessen Kosten im Vergleich zu anderen Tunnelprojekten - so Bahnkritiker - deutlich höher liegen.

Ein Bericht aus dem Bundesverkehrsministerium wirft neue Fragen zu den Baukosten auf. Der SWR vermeldete heute, dass es eine detaillierte Kostenplanung für die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm gebe, die Zweifel an den seitherigen Berechnungen der Deutschen Bahn AG nährt. Danach sollen insbesondere die Tunnelbauten mit einem Betrag von über 1,5 Milliarden Euro den Hauptanteil der veranschlagten Gesamtkosten von 2,9 Milliarden Euro verschlingen. 

Dem Südwest Rundfunk (SWR) teilte ein Sprecher mittlerweile mit, dass der Vorstand des Deutschen Bahn, Volker Kefer, noch im Verlaufe der Schlichtungsgespräche Zahlen zu der Kostenkalkulation vorlegen werde. Nach Informationen des SWR sollen für den Bau der etwa 60 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitszugtrasse zwischen Wendlingen und Ulm über sechs Millionen Kubikmeter Erde ausgehoben werden. Bei den veranschlagten Kosten von 1,5 Milliarden Euro liegen die reinen Baukosten den Angaben zufolge somit zwischen 220 und 255 Euro pro Kubikmeter. 

Berechnungen von Bahnkritikern - so der SWR - hätten aber ergeben, dass für vergleichbare Tunnelprojekte die entsprechende Kosten allerdings bei circa 300 bis 500 Euro lägen. 

(Redaktion)


 


 

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