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Unternehmen/Managergehälter

Oettinger kritisiert Vergütungssystem für Manager

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) fordert eine Reform der Vergütungssysteme für Manager. In guten Jahren würden Boni gezahlt, und wenn es dann Verluste gebe, seien die Manager «längst wieder weg», kritisierte Oettinger am Samstag auf einem Landesparteitag der baden-württembergischen CDU in Ludwigsburg. Es könne nicht sein, dass Verluste zulasten der Gesellschaft «sozialisiert» und Gewinne «privatisiert» werden.

Oettinger kritisierte in diesem Zusammenhang auch die gezahlten Sonderboni in Millionenhöhe an die Post-Vorstände. «Das halte ich für unmöglich», sagte der Ministerpräsident. Ein solches Vorgehen entspreche nicht seiner Vorstellung von Verträgen zwischen dem Staat und leitenden Mitarbeitern.

Mit Blick auf die Bankenkrise regte Oettinger eine Reform der Bilanzierungsregeln an. Er forderte die Bundesregierung auf, in den nächsten Tagen nicht nur dem angeschlagenen Staats- und Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) unter die Arme zu greifen, sondern sich auch dieses Themas anzunehmen. Basel II sei in Nordamerika «erfunden» worden, klagte Oettinger. Details zu seinen Vorstellungen nannte er nicht.

Nach Einschätzung des CDU-Politikers hat die Bankenbranche die Krise gerade mal zu 40 Prozent durchschritten. Die großen Banken kämen «aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine», mahnte er. Gerade jetzt aber bräuchten die Unternehmen starke Banken, um die Jahre 2009 und 2010 zu überstehen.

(Redaktion)


 


 

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