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Messen/New Come

Pfister: "NewCome 2009 - genau zum richtigen Zeitpunkt!"

Wirtschaftsminister Ernst Pfister eröffnete heute, 27. März 2009, in Stuttgart Süddeutschlands wichtigste Messe für Gründungsinteressierte, Existenzgründer und junge Unternehmer: die Newcome 2009, die bis Samstag, 28. März - erstmalig auf der Neuen Messe - stattfindet. Partner der Messe Stuttgart bei der Organisation der NewCome sind das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mit seiner Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (Ifex) und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.

"Dass so viele Existenzgründung srelevante Institutionen der bereits sechsten NewCome in deren 'neues Zuhause' gefolgt sind, ist für mich schlagender Beweis, dass die NewCome zentrales Schaufenster der baden-württembergischen Existenzgründungsförderung ist und gerade jetzt zum richtigen Zeitpunkt stattfindet", sagte Pfister. Er wies weiter darauf hin, dass sich der Konjunktureinbruch im Herbst 2008 bislang nicht im Gründungsgeschehen niedergeschlagen habe, indes sei aus der Analyse vergangener Konjunktur -Zyklen bekannt, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten die Gründungszahlen steigen würden; für 2009 erwarte er deshalb einen Anstieg der Gründungen in Baden-Württemberg.

Mit dem Thema Selbstständigkeit befasst sich ab heute (27. März) die Messe NewCome in Stuttgart. Gedacht ist die Veranstaltung auf der Neuen Messe für alle, die sich mit Selbstständigkeit befassen oder seit kurzem selbstständig sind. Neben den Informationen an den Messeständen der rund 150 Aussteller, bietet der parallel stattfindende Landeskongress zusätzliche Informationen.
Zum 10. Jubiläum der NewCome werden rund 150 Aussteller erwartet. Die Veranstalter rechnen mit 7500 Besuchern.

"Existenzgründungen oder die Übernahme eines bestehenden Geschäftskonzepts bieten gerade in schwierigen Wirtschaftszeiten eine spannende Alternative zu einem Arbeitsverhältnis als Angestellter", ergänzte an dieser Stelle Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. "Die NewCome bietet mit über 160 Vorträgen und Präsentationen geballtes Wissen rund um die Selbständigkeit".

Auch im Rahmen der neuen Förderperiode des Europäischen Sozialfonds (ESF; 2007-2013) verfolge die Gründungsförderung der Landesregierung den zielgruppenspezifischen Ansatz, sagte Pfister. So fördere das Land aktuell zehn Inkubatoren und Gründerverbunde, an denen rund 30 baden-württembergische Hochschulen beteiligt sind. "Aktuell werden hier über 1.100 innovative Gründerinnen und Gründer betreut."

Neben der Förderung von Neugründungen sei der Generationswechsel in den Betrieben eine große Herausforderung, betonte Pfister. Denn nur noch 44 Prozent der baden-württembergischen Unternehmen fänden ihren Nachfolger bzw. ihre Nachfolgerin innerhalb der Familie. Aktuell fördere Baden-Württemberg daher bis zum Jahr 2011 zehn Moderatorenstellen, bei 6 Industrie- und Handelskammern, bei 2 Handwerkskammern, dem Einzelhandelsverband und dem Deutschen Hotel- und Gasstättenverband Baden-Württemberg.

"Unternehmerisches Denken und Handeln muss bereits in der Schulzeit gefördert werden", unterstrich Pfister. Deshalb initiiere und fördere das Wirtschaftsministerium mit Mitteln des ESF Projekte im Bereich Schule und Selbständigkeit. Die aktuelle Förderperiode zeige, welch hohe Bedeutung dem Thema Schule und Selbständigkeit beigemessen wird. Während es im ESF normalerweise eine Kofinanzierung von 50 Prozent gibt, fördere das Ministerium Projekte im Bereich "Unternehmen Schule" sogar mit 70 Prozent. Insgesamt 8 regionale ESF-Projekte wurden im Schulbereich bereits bewilligt.
Ziel dieser Projekte sei es, Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schularten die unternehmerische Selbständigkeit als eine mögliche Perspektive aufzuzeigen. Dies gelinge zum Beispiel durch Gründungen von Schüler- und Juniorenfirmen, durch den Einsatz von Planspielwettbewerben oder durch Einführung eines Wirtschaftsführerscheins.

Baden-Württemberg sei das erste Bundesland, das seit Beginn des Jahres 2008 Innovationsgutscheine an kleine und mittlere Unternehmen ausgebe. Mit diesem Modellprojekt möchte Pfister die Zusammenarbeit der kleinen Unternehmen mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen stärken; auch Existenzgründerinnen und Existenzgründer können Innovationsgutscheine beantragen. Pfister: "Ich freue mich, dass bereits ein Fünftel der Antragsteller Start-up-Unternehmen sind." Ab Mai 2009 würde auch Bayern ein Modellvorhaben starten und sich dabei stark am baden-württembergischen Vorbild orientieren, schloss der Wirtschaftsminister.

Im Internet können unter http://www.newcome.de umfangreiche Informationen rund um die Existenzgründung und Unternehmensnachfolge abgerufen werden.
NewCome.de ist eines der meist besuchten Gründungsportale bundesweit: mittlerweile nutzen jährlich mehr als 320.000 Gründerinnen und Gründer das Portal als zentrale Anlaufstelle bei Gründungsfragen.

(Redaktion)


 


 

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