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FREIE WÄHLER: Hubert Aiwanger zum Bundesvorsitzenden wiedergewählt.

Die FREIEN WÄHLER treffen sich heute zur Bundesmitgliederversammlung im nordbayerischen Geiselwind: Zentrale Punkte sind dabei: Die Analyse der Bundestagswahl und die ersten strategischen Eckpunkte für die bevorstehende Europawahl. Außerdem wählen die FREIEN WÄHLER einen neuen Bundesvorstand.

Die FREIEN WÄHLER sind als parteigeformter Teil der kommunalen Wählervereinigungen am 22. September erstmals zu einer Bundestagswahl angetreten. Dabei errangen sie 1,0 Prozent der Zweitstimmen auf Bundesebene und 0,6% der Zweitstimmen auf der Landesebene Baden-Württemberg.

In seiner Auftaktrede bekräftigte der alte und neue Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger, dass die FREIEN WÄHLER "die einzige Partei der bürgerlichen Mitte" ist, die "den gesunden Menschenverstand zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger" als Richtmaß für die Politik sehe. Keine Ideologie und kein Konzerninteresse könnten die Freien Wähler vom "Weg der Unabhängigkeit" abbringen.

Im Rahmen der Diskussion der rund 220 anwesenden Mitglieder wurden auch die Medien kritisiert, die "die FREIEN WÄHLER nicht auf dem Schirm" hatten und damit eine breitere Bekanntheit in der Öffentlichkeit verhindert hatten. Ein Mitglied: "Warum wurde die AfD des Professors aus ... immer wieder zu Diskussionen im Fernsehen eingeladen - während die FREIEN WÄHLER, die immerhin im bayerischen Landtag sitzen, völlig ignoriert?" Hier wurde eine Effekthascherei der Medien erkennbar.  

Das nächste Ziel der FREIEN WÄHLER ist die Vorbereitung zur Europawahl im Frühsommer 2014. Hasso Kraus, Mitglied der FREIEN WÄHLER aus dem württembergischen Herrenberg: "Die FREIEN WÄHLER brauchen deutliche Leuchtturm-Themen, an denen die Wähler die FREIEN WÄHLER erkennen können". Dazu zählen für Kraus z.B. der Schutz der kommunalen Wasserversorgung vor privaten Profitfirmen, das Verbot des Fracking und der Ausbau der Leistungsfähigkeit der Deutschen Bundesbahn in öffentlicher Trägerschaft". Jörg Stimpfig, Landesvorsitzender der baden-württembergischen FREIEN WÄHLER, zeigte sich enttäuscht über das destruktive Verhalten mancher kommunaler Freier Wähler im Vorfeld der Bundestagswahl: "Ich würde mir wünschen, dass manche Funktionäre der kommunalen Freien Wähler sich künftig mehr auf unsere gemeinsamen Wurzeln besinnen und aktiv mitarbeiten würden statt mit destruktiven Äußerungen das Klima zwischen beiden Seiten negativ zu beeinflussen".

Der bisherige Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger wurde ohne Gegenkandidat im ersten Wahlgang von 192 gültigen Stimmen mit 169 Jastimmen bei 11 Neinstimmen und 12 Enthaltungen gewählt.

(Hasso Kraus)


 


 

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