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Strategietagung: FREIE WÄHLER rüsten sich zur Bundestagswahl

Die Landesvereinigung der FREIEN WÄHLER Baden-Württemberg intensiviert ihre Vorbereitungen zu einer Beteiligung an der Bundestagswahl 2013 und hat dazu in Herrenberg eine Strategietagung abgehalten, in der die Weichen für den Wahlantritt gestellt wurden.

„Aufgrund des starken Mitgliederzuwachses in den letzten Wochen ist es jetzt möglich, Untergliederungen zu bilden, die den bevorstehenden Wahlkampf tragen werden“ erläuterte der Landesvorsitzende Dr. Bernd Grimmer auf der Tagung. Hierzu würden im Januar vier Bezirksvereinigungen gegründet (Am 12. Januar 2013 für Nordbaden (Regierungsbezirk Karlsruhe), am 19. Januar für Südwürttemberg (Regierungsbezirk Tübingen), am 26. Januar für Südbaden (Regierungsbezirk Freiburg) und am 02. Februar für Nordwürttemberg (Regierungsbezirk Stuttgart). Im Laufe des Februar und März sollen die Wahlkreiskandidaten nominiert werden. Der Termin für die Aufstellung der Landesliste Baden-Württemberg wurde auf den 16. März 2013 festgesetzt.

Nachdem die FREIEN WÄHLER kürzlich in Wolfsburg ein ausführliches Grundsatzprogramm verabschiedet haben, bereiten sie jetzt ein kurzes und prägnantes Wahlprogramm vor. Im Mittelpunkt wird die Tatsache stehen, dass die FREIEN WÄHLER als einzige Partei der politischen Mitte die mit den Rettungsschirmen verbundene Schuldenpolitik und die Entmündigung des Parlamentes durch ESM und Fiskalpakt strikt ablehnen, eine Position, die nach aktuellen Umfragen von zwei Dritteln der Bevölkerung geteilt wird. Deshalb werden die FREIEN WÄHLER von der aus dem Bündnis Bürgerwille hervorgegangenen „Wahlalternative 2013“ unterstützt, die zwischenzeitlich von bundesweit über 8.000 Mitunterzeichnern getragen wird. Vertreter der Wahlalternative nahmen an der Sitzung der FREIEN WÄHLER teil.

Nach einer neuen Umfrage können sich rund 30 Prozent der Bundesbürger vorstellen, den FREIEN WÄHLERN ihre Stimme zu geben.

Der gleichzeitig tagende Arbeitskreis „Wirtschaft und Finanzen“ beschloss im Rahmen der Sitzung, die vier Hauptthemen „Steuergerechtigkeit“, „stabile Währung – Schluss mit der Rettungsschirmpolitik“, „Vermeidung öffentlicher Verschwendung“ und „mehr Bürgerbeteiligung“ in den Mittelpunkt der anstehenden Wahlkampagne zu rücken.

(Hasso Kraus)


 


 

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