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Porsche-Chef Wiedeking warnt vor einem Verkauf der Porsche AG an VW

Neben dem Emir von Katar interessieren sich offenbar drei weitere Bieter für einen Einstieg bei Porsche sowie die Aktienoptionen an Volkswagen, die Porsche hält. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Focus» sind dies ein russischer und ein chinesischer Staatsfonds sowie ein Hedgefonds. Derzeit verhandele der Stuttgarter Sportwagenhersteller jedoch exklusiv mit dem Emirat Katar, berichtete das Magazin am Wochenende.

Laut «Focus» haben sich die Gesellschafterfamilien Porsche und Piech vergangenen Donnerstag erneut getroffen. VW hatte angeboten, für drei bis vier Milliarden Euro 49,9 Prozent an Porsche zu erwerben. Das hatte Porsche abgelehnt. Jetzt haben beide Seiten dem Magazin zufolge vereinbart, erneut über eine einvernehmliche Lösung zu beraten: eine Kombination aus der VW- Offerte und dem Einstieg des Emirats bei Porsche.

   Laut «Spiegel» warnte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking unterdessen die Familieneigentümer vor einem Verkauf der Porsche AG an den VW-Konzern. Die Holding hätte anschließend Schwierigkeiten, wenn sie sich über eine Kapitalerhöhung Geld beschaffen wolle. Der Aktienkurs könnte fallen. Zudem sei der gebotene Preis von drei bis vier Milliarden Euro zu niedrig. Ein Gutachten taxiere die Porsche AG auf über zwölf Milliarden. Die knapp 50 Prozent, die VW übernehmen will, wären rund sechs Milliarden wert.

(Redaktion)


 

 

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