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Porsche: Muss Wiedeking gehen?

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking steht nach Informationen der Münchner «Abendzeitung» (Dienstagausgabe; 21. April 2009) möglicherweise vor dem Aus, wie die Zeitung eigenen Angaben zufolge am Rande der Automobilmesse «Shanghai Auto 2009» aus gut unterrichteten Kreise erfuhr. Das Dementi kam unverzüglich: Der Autokonzern Porsche hält an seinem Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking fest. «Wir weisen den Bericht über das mögliche Ausscheiden von Wendelin Wiedeking als falsch zurück», sagte ein Porsche-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires.

Beobachtern in Shanghai sei bereits am Sonntag (19. April 2009) aufgefallen, dass in der ersten Reihe der Ehrengäste bei der Porsche Panamera-Premiere in Fernost nicht Wiedeking, sondern VW-Chef Martin Winterkorn neben Aufsichtsrats-Chef Wolfgang Porsche Platz genommen habe.

Aus Porsche-Kreisen sei als Grund für das Fernbleiben des Vollblut-Automanns eine akute Verdauungsstörung angeführt worden. Am Montagabend hätten sich dann aber die Anzeichen konkretisiert, dass Wiedeking, der Porsche zum ertragreichsten Automobil-Konzern Deutschlands gemacht habe, vor der Ablösung stehe.

Im Poker um die Zuständigkeiten in der künftigen Porsche-Holding habe sich die Allianz der Cousins Wolfgang Porsche und Ferdinand Piëch (VW-Aufsichtsratschef) zugunsten Winterkorns durchgesetzt, hieß es dem Bericht zufolge aus Branchenkreisen.

(Redaktion)


 


 

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