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Porsche-Vorstand beantragt außerordentliche Aufsichtsratssitzung

Eine Entscheidung über die Zukunft des hoch verschuldeten Sportwagenbauers Porsche fällt möglicherweise in knapp zwei Wochen. Der Vorstand der Stuttgarter Porsche Automobil Holding habe für den 23. Juli eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung beantragt, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag (10.07.2009) in Stuttgart. Details wollte er nicht nennen.

Auf der Tagesordnung des Kontrollgremiums steht Aufsichtsratskreisen zufolge der Einstieg der staatlichen Qatar Investment Authority bei Porsche sowie der Verkauf von Optionen auf Volkswagen-Stammaktien an das Emirat. Zudem soll den Kreisen zufolge die Offerte der Wolfsburger, 49,9 Prozent der Anteile an der Porsche AG zu übernehmen, diskutiert werden. Der Sportwagenbauer hatte dies bislang abgelehnt.

   Der Porsche-Sprecher betonte, eine Allianz von VW und Porsche sei nach wie vor das Ziel des Kontrollgremiums. Mit einem Einstieg von Katar würde Porsche auch seine eigene Position in den Verhandlungen mit VW über das geplante Zusammengehen beider Autokonzerne stärken.

   Porsche ist mit knapp 51 Prozent größter VW- Aktionär vor dem Land Niedersachsen mit rund einem Fünftel der Anteile. Die Stuttgarter halten zudem Optionen zum Erwerb von weiteren rund 20 Prozent an Europas größtem Automobilkonzern. Allerdings hatte sich die Verschuldung durch den Einstieg bei VW auf neun Milliarden Euro verdreifacht, und die Verhandlungen mit den Banken zur Verlängerung von Darlehen erwiesen sich in der Finanzkrise als schwierig.

(Redaktion)


 


 

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