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Julia Kovar, Miss Karriere 2012

Julia Kovar wurde 2012 zur Miss Karriere gewählt. Sie konnte sich gegen zehn andere Bewerberinnen durchsetzen. Ausschlaggebend für ihre Wahl war für die Jury, dass sie sich mit großem Engagement berufsbegleitend weiterbildete.

Trotz des anspruchsvollen Arbeitsumfeldes fand sie die Energie weitere Akzente für das berufliche Weiterkommen zu setzen. Ein Ansporn für Powerfrauen , die sich zur kommenden Wahl 2014 stellen wollen.


BON: Frau Kovar, im Oktober 2012 sind Sie zur Miss Karriere 2012 gekürt worden und haben sich gegen zahlreiche Mitbewerberinnen durchgesetzt.
Warum haben Sie sich beworben?

JK: Freundinnen haben von der Ausschreibung gehört und mich so lange bearbeitet, bis ich mich beworben habe. Sie meinten wohl, ich hätte den Preis nach der harten Studienzeit verdient!

BON: Für die Jury war ausschlaggebend, dass Sie sich trotz des anspruchsvollen neuen Jobs für eine berufsbegleitende Weiterbildung zum MBA entschieden haben. Würden Sie diese „Doppelbelastung“erneut wagen und anderen weiterempfehlen?

JK: Ja, ich würde das jederzeit wieder machen. Die anderthalb Jahre waren zwar wirklich kein Zuckerschlecken, aber man entwickelt eine unglaubliche Energie, wenn man ein Ziel erreichen möchte, das einem wichtig ist. Außerdem war das MBA-Studium nicht nur anstrengend, sondern hat auch großen Spaß gemacht. Studienort war ja Berlin – das hat eine Menge Abwechslung gebracht. Und schließlich konnte ich mich auch auf die Unterstützung meiner Kollegen verlassen.

BON: 2014 wird eine neue Miss Karriere gewählt. Was empfehlen Sie den zukünftigen Bewerberinnen?

JK: Ich empfehle, sich zu bewerben! Frauen sollten ihre Erfolge nach außen tragen.

BON: Die „Frauenquote“ und andere Regelungen, um mehr Frauen in Toppositionen zu bringen, sind in aller Munde. Was muss sich Ihrer Meinung nach für Frauen in der Arbeitswelt noch verändern?

JK: Ich denke, dass v.a. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch ein großes Thema ist. Hier müssen einfach flexiblere Möglichkeiten geschaffen werden. Da sind alle gefragt: Arbeitgeber, die Politik und die Frauen selbst, die die Nachfrage schaffen müssen. Wenn es mehr Möglichkeiten gibt, wird sich die Akzeptanz von Seiten der Arbeitgeber auch mit der Zeit verbessern.

BON: Karriere und Privatleben unter einen Hut zu bringen ist oft nicht sehr einfach. Wo setzen Sie Schwerpunkte und was ist für Sie persönlich der ideale Ausgleich zum Alltagsstress?

JK: Mein Job macht mir viel Spaß, das ist eine gute Voraussetzung für Ausgeglichenheit. Aber ich treibe regelmäßig Sport und am Wochenende gehe ich an die frische Luft. Außerdem koche ich sehr gerne, da kann ich wunderbar entspannen.

BON: Frau Kovar, vielen Dank für das Interview und die offenen Antworten. Für Ihre weitere Karriere und Ihr Privatleben wünschen wir Ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg.

Das Interview mit Julia Kovar führte Bernhard Eckert

(Redaktion)


 


 

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