Weitere Artikel
  • 08.10.2017, 01:05 Uhr
  • |
  • Berlin
POWERFRAUEN / LIFESTYLE

Aimie-Sarah Henze von ArtNight bringt mit ihrem Berliner Start Up kunstvoll Menschen zusammen - bundesweit

ArtNight ist ein Start-up von einer Berliner Powerfrau, das sich nicht mit E-Commerce, der Cloud oder anderen Tech-Themen beschäftigt. Es bringt „Kunst in die Kneipen“ und die Leute auf kreative Art und Weise zusammen.

Was bringt eine erfolgreiche Teamleiterin von Bertelsmann dazu, ihren sicheren Job aufzugeben und sich in die Fluten der Start-up-Welt zu stürzen? Die Antwort ist: Überzeugung! „Dies mag klischeehaft klingen, aber ich war mir hundertprozentig sicher, etwas Positives bewegen zu können. Und dies war mir jede Anstrengung, jeder Verzicht auf ein sicheres Gehalt und jedes Risiko wert!“, sagt Jungunternehmerin Aimie-Sarah Henze.

Hinter ihrem im Herbst 2016 gegründeten Start-up verbirgt sich ein so simples, wie bestechendes neues Veranstaltungskonzept: „Wir bringen lokale Künstler in immer wechselnden Lokalitäten mit unternehmenslustigen Locals zusammen!“ Die Idee: Künstler leiten die Teilnehmer an, ihren eigenen Modigliani, ihre Interpretation einer Frida Kahlo, die Skyline von Köln, oder den Sonnenuntergang am Meer zu malen. Das Ziel: Die Gäste verbringen einen unbeschwerten Abend im „digitalen Off“, sagt Henze und fügt hinzu: „Sie nehmen ihr eigenes Kunstwerk, vielleicht ein wenig neue Leichtigkeit - und in jedem Fall viele neue Kontakte mit nach Hause.  Das Motto ist: Weg vom Bildschirm, vor die Staffelei! Wir möchten dazu animieren, den Feierabend bunter zu gestalten, etwas Kreatives zu schaffen und sich dabei mit neuen Leuten auszutauschen – statt allein abends vor dem Fernseher zu sitzen."

DAs Jungunternehmen ist inzwischen in 15 deutschen Städten aktiv

Das Jungunternehmen ist dabei im Inbegriff, einen neuen Freizeittrend zu etablieren – über 10.000 Teilnehmer hat es schon zusammengebracht. Nach Berlin (nach wie vor die Hochburg) hat es seine Kunstbewegung nun auf 14 weitere Städte ausgeweitet und insgesamt über 500 Events veranstaltet. Aimie-Sarah-Henze: „Obwohl wir noch kein Jahr alt sind, ist es uns wichtig, nicht nur in Berlin präsent zu sein, sondern schnell die Veranstaltungen in die ganze Bundesrepublik zu bringen. Die ersten Veranstaltungen haben so viel Freude bereitet und es gab tolles Feedback: So hoffen wir, dass daraus Kreativbewegung, eine Community wird! Wir arbeiten täglich an der Weiterentwicklung der Plattform, sowie daran die Veranstaltungen noch bekannter zu machen- und können dadurch immer mehr Künstlern ermöglichen ArtNight-Künstler zu werden. Sie profitieren von dieser zusätzlichen Einkommensquelle und genießen es, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an Interessierte weiterzugeben. Dazu freuen sich die Inhaber der Cafés und Kneipen, wo wir die Kunstnächte veranstalten, denn sie bekommen gerade an umsatzschwächeren Tagen einen neuen Schwung an Leuten!“

Aimie-Sarah Henze selbst hat sich zwar schon immer für Kunst interessiert, jedoch seit dem Ende der Schulzeit nie wieder den Pinsel geschwungen. Ähnlich wie ihr geht es vielen – es fehlt nicht an Lust, mal wieder kreativ zu sein, aber an dem richtigen Angebot, denn für einen wöchentlichen Kurs haben die wenigsten Zeit. So soll es auch  in Zukunft nicht beim Malen bleiben: „Ich sehe hier noch viel Spielraum, auch tollen Talenten zum Beispiel im Bereich Handwerk oder Bildhauerei zu gewinnen, auch einmal eine ArtNight anzuleiten. Wir haben vor, das Angebot stetig zu erweitern. Ganz nach dem Motto: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Mehr Informationen gibt es unter www.artnight.com

(Redaktion)


 

 

Künstler
Aimie-Sarah-Henze
ArtNight
Motto
Kunst
Städte
Leute
Angebot
Berlin

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Künstler" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: