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Klinikum Stuttgart investiert über 14 Mio. Euro in neue Radiologie

Das Klinikum Stuttgart investiert rd. 14,3 Mio. Euro in Ausbau und Modernisierung seiner bildgebenden Systeme zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken. Dazu wurde gemeinsam mit Siemens ein Gesamtkonzept erarbeitet.

Bis zum Jahr 2017 werden schrittweise insgesamt 43 Systeme, wie Computertomographen,  Magnetresonanztomographen, PET-CT, Angiographiegeräte und Röntgengeräte im Bürgerhospital, Katharinenhospital, Krankenhaus Bad Cannstatt und Olgahospital  installiert. Für die erforderlichen internen Umbauten und technischen Anbindungen sind weitere rd. 1,9 Mio. Euro veranschlagt. 

"Im Zuge der Neustrukturierung des Klinikums Stuttgart erreichen wir mit unserem neuen Radiologiekonzept eine innovative Lösung aus einem Guss und einer Hand“, erklärte Dr. Ralf-Michael Schmitz, Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart, am Montag (11. Oktober 2010) bei der Vorstellung des neuen Konzeptes. „Die Geräte wurden maßgeschneidert nach klinischen Anforderungen zusammengestellt, was gleichzeitig auch eine Standardisierung der wichtigsten Systeme und damit auch höchste Qualität und Wirtschaftlichkeit  sichert.“ Das Klinikum Stuttgart setzt dabei auf Siemens als einen innovativen und führenden Anbieter medizinischer Bildgebung und damit zugleich auch auf kompatible Technik mit einer einheitlichen Bedienphilosophie. Eine Forschungskooperation sichert zudem den Zugang zu neuesten technischen Entwicklungen. 

Die insgesamt 43 neuen Systeme werden von 2010 an sukzessive bis 2017 an den einzelnen Klinikstandorten installiert, wobei erstmals auch im Krankenhaus Bad Cannstatt ein Magnetresonanztomograph aufgestellt wird. Mit dieser hochmodernen Ausstattung wird das Klinikum Stuttgart in Baden-Württemberg eine führende Rolle in der Radiologischen Diagnostik einnehmen. 

Von dem neuen Radiologiekonzept werden die Patienten des Klinikums Stuttgart entscheidend profitieren. „Die neuen Geräte erlauben Einblicke in den menschlichen Körper mit bislang nicht gekanntem Detailreichtum. Damit helfen sie, Erkrankungen künftig noch präziser, schneller und auch schonender zu diagnostizieren und in ihrem Verlauf zu beurteilen“, so Prof. Dr. Claude Krier, Klinischer Direktor des Klinikums Stuttgart. 

So wird im Rahmen des Konzeptes beispielsweise ein PET-CT neuester Generation installiert, das mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) die molekulare Bildgebung und Computertomographie (CT) in einem einzigen Gerät vereint. Mit Hilfe dieses derzeit modernsten Diagnosesystems lassen sich beispielsweise Tumore im Körper lokalisieren. 

Krier: „Dadurch können die richtigen Therapien gezielter und früher als bisher angestoßen werden“. Und dauerte eine Ganzkörperuntersuchung bislang 60 bis 70 Minuten, ist dieser Vorgang in einem modernen PET-CT schon in sieben bis elf Minuten abgeschlossen - bei höherer Bildqualität.

(Redaktion)


 


 

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