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Jahrestag

Gedächtnis-Rallye zum 100. Geburtstag von Paul Pietsch

Zum 100. Geburtstag von Paul Pietsch, Verlagsgründer und Rennfahrer der Silberpfeil-Ära, veranstaltete die Motor-Presse Stuttgart am Wochenende 18./19. Juni 2011 die Rallye Paul Pietsch Classic von Freiburg im Breisgau über Offenburg nach Stuttgart.

Auf der abwechslungsreichen Strecke von Freiburg im Breisgau über Offenburg nach Stuttgart waren rund 100 Oldtimer und ultramoderne Fahrzeuge mit alternativen Antrieben unterwegs, die samt ihren Lenkern dem Verleger und Motorsportler Paul Pietsch ihre Reverenz erwiesen.

Am Sonntagnachmittag rollten die Fahrzeuge nach gut 400 Kilometern auf reizvollen Nebenstrecken bei windigen Verhältnissen ins Ziel am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Der Jubilar und Namensgeber der Rallye war zur großen Überraschung aller Zuschauer beim Zieleinlauf selbst anwesend und drehte mit seinen Kindern Peter-Paul Pietsch und Dr. Patricia Scholten in einem schwarzen Vorkriegs-Bentley eine Ehrenrunde am Mercedes-Benz Museum. Hunderte von Besuchern applaudierten spontan und gratulierten so bereits am Vorabend zum 100. Geburtstag des ehemaligen Rennfahrers und Verlegers.

Bei den drei Hauptgewinnern der Rallye kam es zu einem Doppelsieg: Alle drei Teams räumten in der gleichen Reihenfolge sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Sanduhr-Klasse die Pokale ab. Der erste Platz ging mit nur 123 Strafpunkten klar an das ungarische Duo mit Zoltàn Erdèlyi und Andras Noszvai, die auf einem Jaguar Sovereign 420 aus dem Jahr 1968 zum Sieg fuhren. Den zweiten Platz mit 218 Strafpunkten belegten Dr. Oliver Nickel und Dr. Susanne Meyer aus Deutschland in ihrem 1971er Lancia Fulvia 1,3S. Ganz knapp dahinter landeten Frank Zähringer und Rainer Schubert vom Team auto motor und sport mit 222 Strafpunkten auf Rang drei. Sie steuerten einen Mitsubishi Debonair aus dem Jahr 1975 ins Ziel.

Die "Classic meets Future"-Wertung richtete sich an Wagen-Pärchen, die aus einem Klassiker und einem Vertreter der Moderne bestanden. Den ersten Platz holte sich hier das Team Toyota mit der Kombination Toyota Corolla KE25 (1971) und Toyota Prius (1999). Am Steuer saßen Isolde Holderied und Ulrich Setzer, auf dem Beifahrersitz Masato Katsumata und Erwin Ehret. Auf Platz zwei kam das Team Opel mit einem Kapitän P2 (1958) und dem brandneuen Ampera (2011). Dr. Andreas Scheuer und Christian Geistdörfer sowie Heio von Stetten und Christof Birringer lenkten die Fahrzeuge. Das Team Volkswagen sicherte sich mit einem Golf GTI (1978) und einem Golf Blue E-Motion (2011) den dritten Platz. Pilotiert wurden die Volkswagen von Eberhard Kittler und Alexander Bloch samt ihren Beifahrern Tim Westermann und Hartmuth Hoffmann.

Weitere Informationen zu Paul Pietsch, der Strecke und dem Teilnehmerfeld sowie alle Ergebnisse finden Sie im Internet unter www.motor-klassik.de/paul-pietsch-classic-aktuelles-3669654.html.

(fair- NEWS)


 


 

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