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Schulen und Kindergärten

Rau setzt «große Hoffnungen» in Bildungshäuser

Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau (CDU) sieht gute Chancen für eine flächendeckende Einführung der Bildungshäuser aus Kindergärten und Grundschulen im Land. Die Modell-Einrichtungen leisteten «echte Pionierarbeit» und gäben Anlass zu «großen Hoffnungen», sagte der Minister anlässlich der Tagung «Bildungshäuser 3 - 10» am Montag in Stuttgart.

Zunächst müsse man die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung abwarten, betonte Rau. «Wenn die Ergebnisse gut sind, kann ich mir allerdings vorstellen, dass dieses ein Modell ist.» Er erwarte sich «Impulse für die frühkindliche Bildung» aus der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit.

   Bei den Bildungshäusern handelt es sich um Kooperationsverbünde zwischen Kindergärten und Grundschulen. Erzieherinnen und Lehrer ermöglichen den Drei- bis Zehnjährigen ein gemeinsames Lernen und Spielen in jahrgangsgemischten Gruppen. Dazu stellt das Kultusministerium den Schulen drei Zusatzstunden pro Woche zur Verfügung, die Kindergärten erhalten von ihren Trägern ebenfalls zusätzliche Zeit. Die ersten Bildungshäuser nahmen zum Schuljahr 2007/2008 ihre Arbeit auf. Das Modellprojekt wird vier Jahre lang wissenschaftlich begleitet. Diese Begleitung trägt das Bundesbildungsministerium. Sie kostet 4,17 Millionen Euro.

(Redaktion)


 


 

Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau
CDU
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