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Ethik

Rudolf Steiner - 150. Geburtstag des Begründers der Anthroposophie

Walddorfschulen, Eurythmie und Antroposophie - all das geht auf einen Mann zurück: Rudolf Steiner. Der 27. Februar ist der 150. Geburtstag des bedeutenden Philosophen und einflussreichen Reformers. Rudolf Steiner war nicht nur Begründer der anthroposophischen Geisteswissenschaft, sondern auch Pionier der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

Seine Ideen und Innovationen beeinflussen heute noch Unternehmer, Erzieher, Mediziner, Künstler und Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Anlässlich des 150. Jahrestages von Rudolf Steiner Geburt am 27. Februar 1861 erinnern wir an diesen großen Philosoph.

Bekannt ist Rudolf Steiner vor allem als Begründer der Waldorfschulen ("Rudolf Steiner Schulen") und Waldorfkindergärten, von denen es mittlerweile weltweit mehrere tausend gibt. Daneben existieren hunderte heilpädagogische und sozialtherapeutische Einrichtungen und Kliniken, die maßgeblich von den Lehren des Antroposophen geprägt sind. Aber auch die moderne Wirtschaft greift zunehmend Steiners Ideen auf. So gibt es mittlerweile weltweit tausende erfolgreiche ethische und sozial -ökologische Unternehmen und dutzende Bankinstitute, die davon zeugen, wie nachhaltig sich Steiners Gedanken ausgebreitet haben. Im 21. Jahrhundert haben die Ideen von Rudolf Steiner zur ökologischen Verantwortung, zum Verhältnis von Arbeit und Geld und zur Prävention gesundheitlicher und sozialer Missstände sogar an Aktualität gewonnen.

Von der Antroposophie zur nachhaltigen Landwirtschaft

"Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte" - mit diesen Worten definierte Rudolf Steiner das Ziel der von ihm gegründeten Anthroposophie, einer gnostischen Weltanschauung, die Einfluss auf alle möglichen Lebensbereiche nimmt. Dazu zählt vor allem die darauf aufbauende und ebenso von Rudolf Steiner entwickelte Waldorfpädagogik, aber auch die Bereiche Kunst, Architektur, Medizin und Landwirtschaft haben eine zentrale Rolle in Rudolf Steiners Philosophie. Das Werk von Rudolf Steiner gliedert sich in 42 Bände mit Schriften, etwa 6.000 Vorträge sowie eine Vielzahl architektonischer und künstlerischer Werke. Mit Beginn des ersten Weltkrieges wandte sich Rudolf Steiner immer mehr politischen, soziologischen und sozialkritischen Themen zu. Zugleich aber arbeitete Rudolf Steiner eine eigene anthroposophische Terminologie aus. Seine Anthroposophische Philosophie hat bis heute großen Einfluss auf viele Bereiche: nicht nur auf Waldorfschulen, sondern auch auf Kunst, Architektur und Sprachgestaltung sowie nachhaltige Landwirtschaft. In der Medizin entwickelte Rudolf Steiner zusammen mit der Ärztin Ita Wegman eine Anthroposophische Medizin, auf deren Grundlagen heute große Firmen wie beispielsweise der bekannte Naturkosmetikkonzern Weleda arbeiten.

Relativ wenig bekannt ist, dass Rudolf Steiner in der Landwirtschaft fortschrittliche Maßstäbe gesetzt hat. So basiert der Biologisch-Dynamische Landbau, wie ihn zum Beispiel Demeter betreibt, auf der Anthroposophischen Philosophie von Rudolf Steiner.

1925 verstarb Rudolf Steiner in Dornach. 1943 gründete Marie Steiner als Alleinerbin der Autorenrechte den Nachlassverein der Werke von Rudolf Steiner. Im Schweizerischen Dornach steht auch heute noch das von Rudolf Steiner entworfene Goethaneum, der heute Aufführungssaal und zugleich Sitz der Anthroposophischen Gesellschaft ist.

ForestFinance: antroposophisches Denken auch in der Forstwirtschaft

Bei ForestFinance arbeiten viele Menschen, die der Anthroposophie von Rudolf Steiner verbunden sind. In vieler Hinsicht wurde die Arbeit von ForestFinance durch Menschen positiv beinflusst, die sich in Fragen von Umwelt, Frieden und zu sozialen Themen stark engagieren. Unsere Kunden und Mitarbeiter verbindet der Wunsch, gesamthaft sinnvoll mit Geld nachhaltig umzugehen. ForestFinance ist der Auffassung, dass Kapital der Umwelt und den Menschen dienen sollte - und nicht umgekehrt. Als anthroposophisch orientiertes Unternehmen möchte ForestFinance deshalb den Anlegern eine ethisch, sozial und ökologisch vertretbare Geldanlage anbieten. Der bewusste Umgang mit Geld bedeutet nach dem Verständnis von ForestFinance, ein permanentes Nachdenken über die Folgen des Kapitaleinsatzes. Wer Geld bewusster einsetzt, orientiert sich am Wohl der Umwelt und der Menschen. ForestFinance zeigt, dass nicht Ausbeutung von Menschen, Natur und Umwelt für eine finanzielle Rendite notwendig ist, sondern eine verträglichere Wirtschaftsform möglich ist.

(fairNEWS / Redaktion)


 


 

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