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SAP: erstes Quartal schlechter als erwartet

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP hat das erste Quartal dieses Jahres schlechter als erwartet beendet. Bei der Vorlage der Zahlen am Mittwoch (29. April 2009) bestätigte der größte europäische Softwarehersteller aber seinen Ausblick für das laufende Jahr.

Von Januar bis März verzeichnete SAP einen Rückgang beim Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr von 3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank um 8 Prozent auf 332 Millionen Euro. Von Dow Jones befragte Analysten hatten im Schnitt Werte von gut 2,5 Milliarden Euro und 406 Millionen Euro erwartet. Der imBörsenleitindex DAX notierte Konzern SAP verwies darauf, dass das Ergebnis durch Restrukturierungskosten von 160 Millionen Euro im Rahmen des aktuellen Stellenabbaus belastet worden sei. Diese Zahl beziehe sich auf eine Reduzierung um 2200 Arbeitsplätze.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, rechnet es 2009 weiterhin mit einer operativen Marge zwischen 24,5 und 25,5 Prozent - wie bisher unter der Voraussetzung, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceumsätze stabil bleiben beziehungsweise maximal um ein Prozent sinken.

Im Gesamtjahr rechnet der Konzern nach wie mit Einmalkosten von 200 Millionen bis 300 Millionen Euro in Zusammenhang mit dem Stellenabbau. SAP hatte Ende Januar als Reaktion auf die Wirtschaftskrise angekündigt, im laufenden Jahr rund 3000 Arbeitsplätze zu streichen. Der Konzern war am Ende des dritten Quartals 2008 von der Konjunkturflaute erreicht worden und leidet seither unter dem gedrosselten Investitionswillen von Unternehmen.

(Redaktion)


 


 

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