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FREIE WÄHLER wollen Mittelstand schützen – Erbschaftssteuer abschaffen

Die FREIEN WÄHLER sprechen sich für die Abschaffung der Erbschaftssteuer aus. "Durch diese Steuer erleidet der familiengeführte Mittelstand bislang erhebliche Wettbewerbsnachteile gegenüber den großen Kapitalgesellschaften. Der Pressesprecher der FREIEN WÄHLER Hasso Kraus: "Grüne Pläne für zusätzliche Steuerbelastungen sind Gift für den Mittelstand – Kindergeld soll erhöht werden."

Zudem wird durch die Erbschaftssteuer bereits Versteuertes nochmals besteuert", macht der Pressesprecher der baden-württembergischen FREIEN WÄHLER, Hasso Kraus, deutlich. Die Kosten ihrer Erhebung stünden zudem in keinem Verhältnis zu ihrem Ertrag.

Statt einem „Steuerprogramm mit Augenmaß“ (Zitat der Grünen-Landeschefin Thekla Walker) seien die Pläne der Grünen mittelstandsfeindlich („Gift für den Mittelstand“) kritisiert Kraus. Die Grünen planen, nach der kommenden Bundestagswahl den Spitzensteuersatz für Einkommen ab 80.000 Euro anzuheben und dazu zahlreiche weitere Steuererhöhungen vorzunehmen, die die Menschen schon ab 60.000 Euro Jahreseinkommen treffen. „Da ist auch der fleißige Facharbeiter dabei“, stellt Kraus fest. Und das treffe auch die mittleren Einkommen im öffentlichen Dienst. Den Leistungsträgern und "Hauptsponsoren“ der Bundesrepublik Deutschland könne man nicht noch mehr wegnehmen, sonst kriege man ein zusätzliches Gerechtigkeitsproblem.

Steuererklärung muss in 30 Minuten machbar sein  

Die FREIEN WÄHLER wollen stattdessen ein einfacheres und gerechteres Steuersystem, das sich an den Vorschlägen des Verfassungs- und Steuerrechtlers Paul Kirchhof orientiert. „Eine Steuererklärung muss in 30 Minuten machbar sein“, fordert Hasso Kraus.

Kraus: "Wir wollen Steuerfreiheit bis zu einem Einkommen von 1.600 Euro pro Monat und Person. Darüber hinaus soll für alle ein Steuersatz von 25 Prozent gelten. Bis unsere drastische Vereinfachung des Steuersystems verwirklicht ist, wollen wir das Ehegattensplitting zum Familiensplitting hin entwickeln." Und weiter: „Das Geld muss dort ankommen, wo Kinder sind. Zusätzlich fordern die FREIEN WÄHLER eine Erhöhung des Kindergeldes um 300 Euro pro Kind jährlich, da hierdurch auch Niedrigverdiener profitieren, die keine Kinderfreibeträge von der Steuer absetzen können."

Geschichte der FREIEN WÄHLER Landesvereinigung Baden-Württemberg

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland treten die FREIEN WÄHLER bei einer Bundestagswahl an, die in diesem Jahr am 22.09.2013 stattfindet. Die Bundes- und Landesvereinigungen entstanden als Ableger der in der Kommunalpolitik verankerten Verbände der FREIEN WÄHLER. Den Interessen der Kommunen und letztendlich der Bürger in der Landes- und Bundespolitik mehr Gehör zu verschaffen, war Beweggrund für die Gründung dieser neuen Organisation. In Baden-Württemberg gründete sich die Landesvereinigung der FREIEN WÄHLER Baden-Württemberg im Jahr 2010. Um überhaupt an den Wahlen auf Landes- und Bundesebene teilnehmen zu können, mussten die FREIEN WÄHLER seinerzeit (Ender der 1990er Jahre) als Voraussetzung die Rechtsform einer Partei annehmen. Weitere Infos unter: http://www.freie-waehler-baden-wuerttemberg.de. 

(Redaktion)


 


 

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