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Stihl drosselt Produktion

Der Motorsägenhersteller Stihl drosselt seine Produktion. Stihl bekomme die Auswirkungen der konjunkturellen Krise stärker zu spüren als erwartet, teilte das Unternehmen am Dienstag (12. März 2009) in Waiblingen mit.

Zahlen nannte ein Sprecher auf ddp-Anfrage nicht. Die Produktion werde nun weltweit in den nächsten Monaten reduziert. Betroffen seien auch die deutschen Standorte Waiblingen, Ludwigsburg, Wiechs am Randen (Landkreis Konstanz) und Prüm (Rheinland-Pfalz). Betriebsbedingte Kündigungen soll es dem Sprecher zufolge nicht geben.

Mit dem Betriebsrat seien flexible Maßnahmen vereinbart worden, um die Absatzschwankungen auszugleichen, hieß es weiter. Dazu zählen kollektive Freischichten, um Zeitkonten abzubauen. Auch auf Nachtschichten an einzelnen Montagestrukturen wird verzichtet. Ferner sind einzelne Versetzungen geplant. Der Vorstandsvorsitzende Bertram Kandziora betonte, Stihl sei «ein Unternehmen, das selbst eine längere Weltwirtschaftskrise meistern kann». Zur Beschäftigungssicherung sei noch im Dezember beschlossen worden, 100
000 Motoreinheiten von den USA und Brasilien nach Deutschland zu verlagern. Dies habe aber nicht ausgereicht, um die Auswirkungen der Krise abzufedern.

Stihl beschäftigt dem Sprecher zufolge weltweit rund 10 000 Mitarbeiter. Am Stammsitz in Waiblingen arbeiten etwa 2800 Menschen, in Ludwigsburg rund 300, in Wiechs am Randen rund 60 und im rheinland-pfälzischen Prüm etwa 600.

(Redaktion)


 


 

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