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Südwestindustrie verzeichnet im 1. Quartal größten Umsatzeinbruch

Die Umsätze in der Südwestindustrie sind im März weiter auf Talfahrt geblieben. Wie das Statistische Landesamt am Montag (04. Mai 2009) in Stuttgart mitteilte, blieben die Umsätze mit nominal 19,6 Milliarden Euro um 4 Milliarden Euro hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Dies ist ein Minus von fast 17 Prozent. Damit verbuchte die Südwestindustrie den sechsten Monat in Folge massive Einbrüche.

Im gesamten ersten Quartal 2009 gingen die Umsätze der Industriebetriebe den Angaben zufolge so stark zurück wie noch nie. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum brach der Umsatz um fast 25 Prozent oder 17,2 Milliarden Euro ein und ging auf 52,1 Milliarden Euro zurück. Der Inlandsumsatz nahm um gut 19 Prozent ab, der Auslandsumsatz um über 30 Prozent. Die Exportquote sank von rund 52 Prozent im ersten Quartal 2008 auf 48,5 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres.

Die Wirtschaftskrise wirkt sich auch zunehmend auf die Personalentwicklung aus. So sank im März 2009 die Zahl der Industriebeschäftigten im Land im Vorjahresvergleich um mehr als 18 000 auf rund 1 071 000 Personen. Der Rückgang betrug 1,7 Prozent.

(Redaktion)


 


 

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