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Tarife/Großhandel

Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel vertagt

Die Tarifverhandlungen für die rund 120 000 Beschäftigten im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel sind am Montag (04. Mai 2009) in Korntal-Münchingen ohne Ergebnis verlaufen. Die Gewerkschaft ver.di hat nach eigenen Angaben ein erstes Arbeit­geberangebot in der zweiten Verhand­lungsrunde als «völlig unakzeptabel» zurückgewiesen und «Druck aus den Betrieben» angekündigt. Bis Mitte Mai werden betriebliche Arbeitskampf-Abstimmungen organisiert. Die Tarifverhandlungen werden am 2. Juni fortgesetzt.

Die Arbeitgeber boten laut ver.di einen Tarifvertrag mit 24-monatiger Laufzeit an. Im ersten Jahr soll es eine Einmalzahlung von 250 Euro geben, die aber bei be­trieblicher Notlage verschoben, gekürzt oder ganz ge­strichen werden kann. Im zweiten Jahr der Laufzeit soll es dann eine lineare Tariferhöhung um ein Prozent geben. ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Lohn , mindestens aber 140
Euro.

Die Arbeitgeber er­neuerten nach Gewerkschaftsangaben ihre Forderung nach Streichung des tariflichen Zuschus­ses zum Kurzarbeitergeld. Sie zeigten sich interessiert an einem Beschäftigungssicherungs­ vertrag , mit dem bei betrieblichen Notlagen die Arbeitszeit und entsprechend die Entgelte befristet gekürzt werden können.

(Redaktion)


 


 

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