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Textilbranche

Textilbeschäftigte demonstrieren in Heidenheim

Im Tarifstreit der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie sind am Donnerstag nach Gewerkschaftsangaben rund 1200 Beschäftigte der Branche zu einer zentralen Protestkundgebung nach Heidenheim gekommen. Darunter waren Beschäftigte der Firmen Paul Hartmann, Steiff, Ziegler, Geschmay und Coats, wie die IG Metall mitteilte. IG-Metall-Vorstandsmitglied Helga Schwitzer kritisierte das Angebot der Arbeitgeber als «unzumutbar». Sie betonte: «Die textilen Löhne sind heute schon das Schlusslicht im verarbeitenden Gewerbe.»

Die Arbeitgeber hatten den Angaben zufolge sechs Nullmonate, sechs verschiebbare Einmalzahlungen von je 20 Euro und danach eineebenfalls verschiebbare Entgelterhöhung von 1,5 Prozent angeboten. Im Extremfall bedeute dies für die Beschäftigten, zwei Jahre lang keine Lohnerhöhung zu erhalten, sagte Schwitzer.

Die IG Metall fordert für die rund 100 000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent, eine Vereinbarung über die zukünftige Ausgestaltung der Altersteilzeit sowie eine verbindliche Regelung zur Übernahme der Lehrlinge.

Der Tarifvertrag lief Ende Februar aus. Die Verhandlungen werden am Montag (9. März) in Gladbeck fortgesetzt. In den kommenden Tagensollen weitere Arbeitsniederlegungen folgen.

(Redaktion)


 


 

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