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TÜV SÜD ist technischer Partner der Solitude Revival

TÜV SÜD ist technischer Partner der Solitude Revival, die vom 22. bis 24 Juli zwischen Leonberg und Stuttgart und ganz im Zeichen des 125-jährigen Jubiläums des Automobils stattfindet. Die Automobilgeschichte im Südwesten und die Geschichte von TÜV SÜD sind eng miteinander verknüpft.

Die Starterliste vom Rennwagen aus den 1920er-Jahren bis zum modernen Sportwagen mit Elektroantrieb beschreibt gleichsam die Historie des Automobils und zeigt zudem: Die Automobilgeschichte im Südwesten und die Geschichte von TÜV SÜD sind eng miteinander verknüpft. Anlässlich 100 Jahre Fahrzeugprüfung durch TÜV SÜD und 50 Jahre TÜV-Plakette geben Experten technische Tipps rund ums Thema Oldtimer.

125, 100, 50 - das ist der Dreiklang aller Auto-Enthusiasten im großen Jubiläumsjahr 2011, in dem 125 Jahre Automobil, 100 Jahre Hauptuntersuchung und 50 Jahre TÜV-Plakette gleichzeitig gefeiert werden. Ganz im Zeichen des Jubiläums steht die Solitude Revival in Stuttgart. Auf der historischen Rennstrecke im Glemswald westlich von Stuttgart werden anlässlich des Jubiläums seit 1965 erstmals wieder Fahrzeuge starten. Das erste Rennen rund um das Schloss Solitude fand bereits 1903 statt. Sieben Jahre später gründete der Württembergische Dampfkessel-Revisionsverein, ein TÜV SÜD-Vorgänger, eine Spezialabteilung zur Fahrzeugprüfung - der Startschuss für die heutige Hauptuntersuchung. Dazu Lars Kammerer, Marketing-Leiter der TÜV SÜD Auto Service GmbH: "Mit der Solitude Revival wird hier in Baden-Württemberg eines der großen historischen Rennen wieder ins Leben gerufen. Wir freuen uns, traditionell als Partner rund um die Sicherheit dabei zu sein."

Bei der Solitude Revival vom 22. bis 24. Juli 2011 haben die historischen Rennwagen zwischen Glemseck und Katzenbacher Hof einige Höhenmeter zu überwinden. Gerade für die Oldtimer eine große Herausforderung, denn Kupplung, Kühlung und Bremse stehen bei der Fahrt über Hügel und Berge besonders unter Stress. Bevor es am 22. Juli mit dem Oldie auf die historische Strecke geht, gibt es Tipps von den TÜV SÜD-Oldtimerexperten, wie die Teilnehmer die besonders beanspruchten Bauteile schonen können:

Schongang für die Kupplung

Auf hügeligen oder bergigen Routen im Dauereinsatz: die Kupplung. Eine Faustregel für Viertakter: Am Beginn der Bergabfahrt einen niedrigeren Gang einlegen, um eine möglichst hohe Bremswirkung zu erreichen. Wer einen historischen Zweitakter lenkt und den Motor bei Bergabfahrt nicht auf einer Mindestdrehzahl hält, fängt sich leicht einen Kolbenklemmer ein. Die Folge im Extremfall: kapitaler Motorschaden. Bei unsynchronisierten Getrieben wichtig: das richtige Zwischengas, sonst ist die Kupplung schnell ruiniert und womöglich auch das Getriebe geschädigt. Sanfte Behandlung verlangen auch so genannte Lederkonuskupplungen, sonst ist das Leder beim scharfen Bremsen bergab schnell "abgefackelt".

Schatten für die Bremsen

Höhenmeter verlangen auch der Bremse Höchstleistungen ab. Steht der Oldie-Lenker bergab länger auf der Bremse, kann es zum so genannten Fading kommen, zum Nachlassen der Bremswirkung. Außerdem ist die hygroskopische Bremsflüssigkeit durch Wasseraufnahme schnell an ihren Grenzen angelangt. Was tun, damit die Bremsen nicht heiß laufen? Am besten immer mal wieder anhalten und die Temperatur "fühlen", zum Beispiel an den Reifen. Vorsicht ist geboten, wenn man das Rad berührt, das kann ganz stark aufgeheizt sein. Und Achtung: Unmittelbar nach dem Anhalten werden sich Bauteile und Bremsflüssigkeit zunächst noch stärker aufheizen - weil ja der Fahrtwind wegfällt. Deshalb den Wagen möglichst noch in den Schatten bringen und dann erst mal abwarten. Für ein sicheres Absolvieren von Bergstrecken nicht zu vernachlässigen: Die Bremsflüssigkeit muss zum Auto passen. Moderne Bremsflüssigkeiten auf Silikonbasis sind kritisch; sie können die alten Dichtungen und Schläuche zerstören. Generell sollte die Bremsflüssigkeit spätestens nach zwei Jahren gewechselt werden, auch wenn der Oldie nicht viel bewegt wird.

Nachschub für die Kühlung

Die Motorkühlung ist im Hügeligen oder Bergigen ebenfalls besonders gefordert. Thermosyphonkühlungen, die ohne Druck arbeiten, sind bei Bergauffahrten anfällig. Kocht das Wasser, dann geht nichts mehr. Der Fach-Tipp von TÜV SÜD: Heißes Wasser (teilweise) ablassen, frisches Wasser vorsichtig nachfüllen. Aber Achtung: Ist das Wasser zu kalt, kann es zu Rissen im aufgeheizten Material kommen. Ist der historische Wagen mit einer Kühlung mit Wasserpumpe ausgestattet, gilt es, die Temperaturanzeige stets im Blick zu haben. Ist keine Anzeige drin, dann empfiehlt sich eine Nachrüstung. Herrlich heißes Rallye-Wetter und aufgeregtes Warten am Start? Dazu zwei Tipps: Den Motor möglichst nicht im Stand laufen lassen - und gegebenenfalls einen zweiten Lüfter nachrüsten, der sich bei Bedarf zuschaltet.

Unterstützung für die Fahrer

Die technischen Abnahmen für die teilnehmenden Oldies finden im Fahrerlager durch die Experten von TÜV SÜD statt. Fünf Fachleute stehen während der Veranstaltung rund ums Thema Oldtimer zur Verfügung.

Auch außerhalb der Renn-Saison unterstützen die Fachleute an allen TÜV SÜD Service-Centern Oldie-Enthusiasten mit vielfältigen Dienstleistungen. Dazu gehören Oldtimergutachten zum Erlangen eines H-Kennzeichens, Wertgutachten, Haupt- und Abgasuntersuchung sowie Änderungs- und Vollgutachten. Zudem unterstützt TÜV SÜD mit einem Datenblatt-Service und einem umfangreichen Archiv zum Thema Oldtimer.

Die TÜV SÜD Auto Service GmbH ist ein Unternehmen der TÜV SÜD Gruppe. Das Dienstleistungsspektrum umfasst Haupt- und Abgasuntersuchung sowie die Fahrerlaubnisprüfung. Zu den weiteren Dienstleistungen zählen unter anderem Schaden- und Wertgutachten, Gebrauchtwagen-Zertifikate, Fahrzeug- und Flottenmanagement. An rund 300 Service-Centern betreuen wir täglich etwa 10.000 private und gewerbliche Kunden. Der TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen Geschäftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Rund 16.000 Mitarbeiter sind an über 600 Standorten weltweit präsent. Die interdisziplinären Spezialistenteams sorgen für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden. 

(fair- NEWS)


 


 

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