Weitere Artikel
Umwelt

Daimler begrüßt Teilnahme Baden-Württembergs am Feldversuch Lang-LKW

•Antrag für rund 350 Kilometer des baden-württembergischen Autobahnnetzes für die Nutzung von Lang-LKW durch alle Transportunternehmen •Vermeidung von jährlich rund 1000 Tonnen CO2, weitere Verringerungspotentiale vorhanden •Verkehrsministerium und Daimler begleiten Betrieb mit gemeinsamer Studie zur Verbrauchs- und CO2-Effizienz

Stuttgart – Die Daimler AG begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der baden-württembergischen Landesregierung, auf rund 350 Kilometern und damit rund einem Drittel des Autobahnnetzes im Land die Nutzung von Lang-Lkw im Rahmen des Feldversuches der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zu beantragen. Gleichzeitig werden Daimler und das Land bei einer begleitenden Studie zusammenarbeiten, um die Verbrauchs- und CO2- Effizienz von Lang-Lkw im realen Einsatz zu untersuchen.

Konkret handelt es sich um die Autobahnen A5 (Karlsruhe-Mitte bis Rastatt), A8 (Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg bis Kreuz Karlsruhe) und A81 (Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg bis Herrenberg).

„Die Entscheidung der Landesregierung, am Feldversuch teilzunehmen und damit einen wichtigen Teil der Autobahnen für den Einsatz des Lang Lkws freizuschalten, ist ein erfreulicher erster Schritt. Wir sind zuversichtlich, dass dabei eine erhebliche Entlastung für Infrastruktur und Klima nachgewiesen werden kann, denn verlängerte Lkw sparen nach bisherigen Erkenntnissen bis zu 25 Prozent CO2 und Diesel. Viele Transportunternehmen können die Chance nutzen, Ökologie und Ökonomie auf diese Weise in Einklang zu bringen“, kommentierte Dr. Wolfgang Bernhard, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Lkw und Busse.

Daimler sieht die Freigabe erster Strecken im Land als Auftakt für weitere Aktivitäten sowohl in Baden-Württemberg als auch in Verbindung mit anderen Bundesländern.

Ende 2014 hatte Daimler beim Verkehrsministerium Baden-Württemberg konkrete Transportverbindungen für die Nutzung mit Lang-Lkw beantragt, mit denen jährlich 3,2 Millionen gefahrene Kilometer eingespart und rund 3000 Tonnen CO2 Ausstoss vermieden werden könnten. Mit den jetzt freigeschalteten Strecken werden in einem ersten Schritt rund 1000 Tonnen CO2 Ausstoss vermieden.

„Es handelt sich um einen sehr guten ersten Schritt, aber weitere sollten folgen. Über 8000 Lkw Fahrten, zwei Millionen gefahren Kilometer und zweitausend Tonnen CO2 in Baden-Württemberg bleiben vorerst im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Wir könnten das Verkehrsaufkommen und den CO2 Aussstoß im Land mit zusätzlichen Lang Lkw Fahrten noch deutlich weiter reduzieren.“

„Wir setzen den offenen und engen Dialog mit dem Verkehrsministerium fort und werden uns über die Erkenntnisse aus den Lang-Lkw-Fahrten hier in Baden-Württemberg kontinuierlich austauschen“, so Bernhard weiter.

Lang-Lkw haben eine Länge von 25,25 Meter, also 6,5 Meter mehr als herkömmliche Gliederzüge. Das maximal zulässige Gesamtgewicht bleibt mit 40 Tonnen unverändert. Ein erster Zwischenbericht des bis 2016 laufenden Feldversuchs kommt zu dem Ergebnis, dass Lang-Lkw die CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent senken. Am Feldversuch bereits beteiligt sind die Bundesländer Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Daimler verfolgt zusammen mit den anderen europäischen Hersteller im Branchenverband ACEA einen integrierten Ansatz zur CO2 Verringerung, bei dem eine möglichst breite Anzahl von Faktoren berücksichtigt und umgesetzt werden soll. Dazu gehören die Auflieger- und Anhängerbauweise, alternative Kraftstoffe, die Transportabläufe und die Infrastruktur. Der Lang Lkw ist einer der wirkungsvollsten Stellhebel all dieser Faktoren.

(Redaktion)


 


 

Lang Lkw
Feldversuch
Baden-Württemberg
Daimler
Strecke
Lang Lkw Fahrten
Schritt
Tonnen
Autobahnen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Lang Lkw" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: