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Verbraucherschutz

44 zusätzliche Lebensmittelkontrolleure auf der Jagd nach Lebensmittelsündern

"Die Bürgerinnen und Bürger haben zu Recht hohe Erwartungen an die Sicherheit unserer Lebensmittel und an die Transparenz der Überwachungsergebnisse. Deshalb wollen wir die Lebensmittelüberwachungsbehörden und die Untersuchungsämter finanziell stärken,“ erklärte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, heute.

Die Landesregierung wolle den baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen in den Jahren 2013 und 2014 jeweils Mittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stellen, damit diese jährlich 22 zusätzliche Lebensmittelkontrolleure einstellen können. Außerdem sei geplant, die Mittel für die Untersuchungsämter im kommenden Landeshaushalt deutlich aufzustocken. „Das wird ein wichtiger Schritt zu mehr Lebensmittelsicherheit in Baden-Württemberg sein. Wir setzen damit unsere Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag konsequent um, die Lebensmittelüberwachung zu stärken“, zeigte sich Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, überzeugt.

„Es ist wichtig, nach dem Zugang der letzten frisch ausgebildeten Lebensmittelkontrolleure, die Ende 2012 ihre Ausbildung beendet haben werden, keine Lücke entstehen zu lassen. Wir wollen den Stadt- und Landkreisen mit dieser Entscheidung Planungssicherheit geben. So haben diese nun genügend Zeit, im Laufe des Jahres 2012 weiteres qualifiziertes Personal auszuwählen und gemeinsam mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die notwendigen Ausbildungslehrgänge vorzubereiten,“ so der Minister weiter. Über die weitere Entwicklung der Lebensmittelüberwachung ab 2015 werde rechtzeitig in der Gemeinsamen Finanzkommission von Land und Kommunalen Landesverbänden entschieden. „Die neuen Lebensmittelkontrolleure decken den errechneten Bedarf noch nicht vollständig ab. Wir werden aber auch künftig das finanziell Machbare realisieren“, erklärte Bonde abschließend.

Zum Hintergrund:

Gegenwärtig werden die letzten der in der vergangenen Legislaturperiode zugegangenen 66 Lebensmittelkontrolleure ausgebildet. Sie werden ihre Ausbildung Ende 2012 abschließen. Dann sollen in Baden-Württemberg insgesamt 288 Lebensmittelkontrolleure tätig sein. Mit diesen 44 neuen Stellen wird die Zahl der Kontrolleure nochmals um über 15 Prozent auf 332 anwachsen.

Da eine so hohe Zahl ausgebildeter Kontrolleure auf dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, müssen Bewerberinnen und Bewerber von den Kreisen ausgewählt und anschließend bei der Landesakademie Baden-Württemberg für Veterinär- und Lebensmittelwesen (AkadVet) in einem zweijährigen Lehrgang ausgebildet werden.

Weitere Informationen zum Thema Lebensmittelsicherheit sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de zu finden.

(Redaktion)


 


 

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