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Mehr Ball geht nicht

Business-on hat die beiden neuen "Balljungen aus dem Golfsport" zu einem Spontaninterview in München getroffen. Sie sprachen mit uns, wie sie vorhaben den Golfsport mit dem Direktverkauf von Golfbällen den Markt in Deutschland und Europa zu revolutionieren.

business-on.de: Stellt Euch bitte kurz vor. Wer seid Ihr und was macht Ihr gerade?

Vice: Wir sind Ingo Duellmann und Rainer Stöckl und haben vor rund 2 Jahren die Golfballmarke Flake gegründet, die inzwischen Vice heißt. Wir verkaufen nachweislich hochwertigste Golfbälle im Direktvertrieb und geben die Zwischenhandelsmarge direkt an den Endverbraucher weiter. Das bedeutet, dieselbe Premiumqualität wie bei den Golfbällen der Top Marken aber zum halben Preis.

business-on.de: Welche Berufe habt Ihr vor dem Thema Golfbälle ausgeübt und übt Ihr heute noch aus?

Vice: Ursprünglich sind wir beide Juristen. Durch unsere Tätigkeit bei einem Sportartikelhersteller im Business Development und bei einer strategischen Unternehmensberatung kamen wir sehr schnell mit der Wirtschaftswelt und verschiedensten Business-Konzepten in Berührung.

business-on.de: Wie seid Ihr zu dem Thema Golfbälle gekommen? Dieser Markt ist aktuell sehr besetzt und ist ein großes Haifischbecken.

Vice: Die ersten Berührungspunkte kamen über ein Beratungsprojekt bei einem der größten Golfballhersteller. Insgesamt ist die Idee in der Überzeugung entstanden, dass Top Golfbälle günstiger angeboten werden müssen, da es sich ja um eine reinen Verbrauchsgegenstand handelt.

business-on.de: Bis Anfang 2013 firmierten die Bälle noch unter Flake. Nun habt Ihr den Namen in Vice geändert warum?

Vice: Da wir seit diesem Jahr auch internationaler aufgestellt sind und vor allem auch in englischsprachigen Ländern unsere Golfbälle anbieten, musste auch der Markenname international und vor allem im englischsprachigen Raum gut ankommen. Das war leider bei der Marke "Flake" nicht der Fall, da dieser Begriff vor allem im US-Sprachraum negativ behaftet ist (kann neben der "Flocke" auch "jemanden hintergehen" bedeuten).

business-on.de: Eure Bälle speziell der Vice Pro wird immer mit dem Pro V1 von Titelist verglichen. Ist der Vergleich überhaupt möglich und für welchen Spieler ist dieser Ball geeignet?

Vice: Sehr viele unserer Kunden haben früher Titleist Pro V1 gespielt. Eine Vergleichbarkeit ist insofern gegeben, als dass es sich bei beiden Bällen um Dreischicht Urethan Bälle handelt. Auch im Balltest der Golf Time hat unser Ball im Vergleich zu den Top Bällen der großen Marken sehr gut abgeschnitten.

No more Lakeballs needed!

business-on.de: Wie steht Ihr zu dem Thema Lakeballs?

Vice: Unser Konzept erlaubt es uns, neue Top Golfbälle zum Preis von Lakeballs zu verkaufen. Lakeballs können wir keinem Golfer empfehlen, da diese zum Teil erhebliche Performance-Einbußen gegenüber neuen Golfbällen aufweisen. Zum Einen dringt das Wasser sehr schnell in den Golfball ein und führt zu Unwuchten. Zum anderen kommt es bei so genannten Refurbished Golfballs dazu, dass die letzte äußere Schicht komplett durch einen Sandstrahlreiniger entfernt wird und durch einen gewöhnlichen Klarlack ersetzt wird, der natürlich mit der ursprünglichen letzten Schicht des Balls nichts mehr zu tun hat. Die Flugeigenschaften sind dementsprechend beeinträchtigt.

business-on.de: Es scheint, dass auch andere das Konzept von Euch abgeschaut zu haben. Wie steht Ihr dazu?

Vice: Nachahmer wird es immer geben, diese schärfen den Blick für das Geschäftsmodell. Wir sehen der Sache gelassen entgegen und werden unsere User Experience weiterhin verbessern und weiter Marktführer  zu bleiben. Das Original ist und bleibt weiterhin Flake bzw. Vice.

business-on.de: In der Presse nennt man Euch bereits „Münchens beste Golfballbauer“. Wie findet Ihr das?

Vice: Das freut uns natürlich sehr. Wir werden weiterhin daran arbeiten, um unserem Namen alle Ehre zu machen.

business-on.de: Was wird es von Euch in Zukunft noch alles geben?

Vice: Dazu können wir noch nichts sagen. Wenn es soweit ist, geben wir Bescheid.

business-on.de: Das Thema Personalisierung steht bei vielen Privatgolfern hoch im Kurs. Was bietet Ihr in dem Umfeld an?

Vice: Wir bieten seit diesem Jahr auch bei Kleinstbestellungen ab 12 Golfbällen bereits eine Bedruckung an, sei es das eigene Logo, eine Aufschrift (Name oder Spruch) oder sogar ein Foto. Wir können praktisch alles auf Golfbälle drucken. Besonders gefragt sind Motivdrucke oder Fotodrucke.

Vielen Dank, für das nette Gespräch. Wir wünschen Euch viel Erfolg.

Falls Sie nun Lust bekommen haben, die neuen Bälle auszuprobieren, folgen Sie einfach diesen Link.

(Sascha O. Zöller)


 


 

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