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Volkswagen sagt Treffen mit Porsche ab

Der Volkswagen-Konzern hat die Fusionsgespräche mit seinem Großaktionär Porsche bis auf weiteres unterbrochen. Der Wolfsburger Autohersteller schließe sich damit einem Vorschlag des VW-Betriebsratschefs Bernd Osterloh an, sagt ein Konzernsprecher am Sonntag (17. Mai 2009). Es gebe für konkrete Gespräche derzeit keine konstruktive Atmosphäre». Porsche solle nun intern klären, «was sie eigentlich wollen». Daher sei das für Montag angesetzte Treffen abgesagt worden.

Wie aus Volkswagen-Kreisen verlautete, war der Sportwagenhersteller Porsche Ende März auf VW zugekommen und hatte darum gebeten, eine Übernahme zu prüfen. An dem Treffen in der niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover nahmen den Angaben zufolge unter anderen VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech, der Aufsichtsratsvorsitzende der Porsche Holding, Wolfgang Porsche, Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, VW-Konzernlenker Martin Winterkorn sowie Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) teil. Hintergrund der Bitte seien Porsches massive finanzielle Probleme gewesen.

Porsche hält derzeit 51 Prozent an VW und hatte ursprünglich geplant, 75 Prozent und damit die volle Kontrolle über VW zu übernehmen. Dieser Plan hatte sich jedoch infolge der Finanzkrise und der Absatzkrise der Autohersteller als zu ehrgeizig entpuppt. Das Unternehmen aus Zuffenhausen soll unter einem Schuldenberg von rund neun Milliarden Euro ächzen, vor allem aufgrund der Optionsgeschäfte mit VW-Aktien.

(Redaktion)


 


 

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