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Behörden: Jeder zweite lagert Waffen falsch

Bei landesweiten Kontrollen in Baden-Württemberg haben Behörden bei mehr als der Hälfte der überprüften Waffenbesitzer eine falsche Aufbewahrung der Waffen beanstandet.

In der letzten Oktoberwoche hätten Behörden landesweit 1073 Waffenbesitzer zu Hause besucht, teilte das Innenministerium am Donnerstag, 05.11.2009, mit. 576 hätten Kritik hinnehmen müssen. Meist hätten die Waffenbesitzer entweder überhaupt keinen Waffenschrank vorweisen können oder der Schrank habe nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprochen. In Einzelfällen seien Waffen oder Munition außerhalb eines Schranks untergebracht gewesen, hieß es weiter. Die kritisierten Betroffenen seien bei den Kontrollen «primär beraten worden». Die Kontrollen seien in erster Linie darauf ausgerichtet, die Waffenbesitzer auf ihre gesetzlichen Pflichten hinzuweisen und entsprechend zu sensibilisieren.

Das Ergebnis zeige, "dass die gesetzlichen vorgeschriebenen Kontrollen notwendig und berechtigt sind», sagte Innenminister Heribert Rech (CDU). Waffenbesitzer kennen ihm zufolge die Aufbewahrungsvorschriften häufig nicht ausreichend. Rech rief Besitzer von Waffen und Munition ohne Erlaubnis dazu auf, diese bis Ende des Jahres abzugeben. So lange sei die Abgabe noch straffrei.

(Redaktion)


 


 

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