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Aktionsbündnis "Pro B 14" fordert den Weiterbau der Bundesstraße bis Waldrems

Den Beschluss des Bundeskabinetts von vor wenigen Tagen, die LKW-Maut auf vierspurige Bundesstraßen auszudehnen, nehmen die Städte Backnang, Winnenden, Leutenbach, Oppenweiler und Schwaikheim zum Anlass, den Weiterbau der Bundesstraße B14 bis nach Waldrems zu fordern.

Darauf haben sich Backnangs OB Dr. Frank Nopper, Winnendens OB Hartmut Holzwarth sowie die Bürgermeister Jürgen Kiesl aus Leutenbach, Steffen Jäger aus Oppenweiler und Gerhard Häuser aus Schwaikheim geeinigt. 

Die Aktion Pro B14 wird getragen von einer Vielzahl von Kommunen im Rems-Murr-Kreis – gerade auch aus der Backnanger Bucht - , den Landkreisen Rems-Murr und Schwäbisch Hall sowie allen maßgebenden Wirtschaftsvereinigungen und –verbänden unserer Region: Der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft, dem Bund der Selbständigen, dem Hotel- und Gaststättenverband und nicht zuletzt auch vom Industrieverein für den Raum Backnang. 

Nach Auffassung der Kommunalpolitiker sollten die zusätzlichen Mittel aus der LKW-Maut auf vierspurigen Bundesstraßen für diese – angesichts der ständigen Stauentwicklung überfällige – Straßenbaumaßnahme verwendet werden. Experten erwarten dadurch Mehreinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe. Die Aktion Pro B14 wandte sich jetzt mit einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sowie an alle Bundestagsabgeordneten der Wahlkreise Backnang/Schwäbisch-Gmünd und Waiblingen. 

Backnangs OB Nopper, der die Geschäftsführung der Aktion Pro B14 nunmehr von Leutenbachs Bürgermeister Jürgen Kiesl übernommen hat, sagte dazu: “Waldrems ist zum B14-Nadelöhr geworden. In den morgendlichen Spitzenstunden staut sich der Verkehr oft nicht nur auf der B14 und damit auch in der Ortsmitte von Maubach über mehrere Kilometer hinweg, sondern auch auf der durch die Ortsmitte von Waldrems führende Kreisstraße Richtung B14. Regelmäßig ist die Stauentwicklung so stark, dass viele Pendeler ihren S-Bahn-Anschluss nicht mehr rechtzeitig erreichen. Auch in den abendlichen Spitzenstunden erleben wir eine regelrechte Staumisere. Wir brauchen den vierspurigen Weiterbau dringend und zwar bald. 

Das im Jahr 2008 gegebene, aber 2010 widerrufene Weiterbau-Versprechen muss eingelöst werden. Nur damit kann das bei vielen Bürgern verlorengegangene Vertrauen in den Bund zurückgewonnen werden.” Zukünftig wird auch die Gemeinde Oppenweiler mit Bürgermeister Steffen Jäger im Vorstand der Aktion Pro B14 vertreten sein.

(Pressestelle der Stadt Backnang / Redaktion)

(Redaktion)


 


 

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