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Verbraucher/Glühlampen

Weiter Hamsterkäufe bei Glühlampen

Das vom 1. September an geltende EU-Vermarktungsverbot für bestimmte Glühlampen geht offenbar nach hinten los: Statt auf energiesparende Produkte zu wechseln, decken sich die Verbraucher derzeit umfangreich mit konventioneller Ware ein, berichtete das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag (25.07.2009) vorab. Bundesweit habe der Absatz an Glühlampen nach Angaben des Marktforschungsunternehmens GfK zwischen Januar und April um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen. Das Geschäft mit Energiesparlampen ist dagegen um zwei Prozent geschrumpft.

Vor allem Baumärkte beobachteten einen regelrechten Run auf die preisgünstigeren Glühlampen, berichtete das Magazin weiter. Marktführer Obi spreche von «eindeutigen Hamsterkäufen».

Das Glühlampen-Vermarktungsverbot, das die EU Ende vergangenen Jahres beschlossen hat, um ihre Energieeffizienz- und Klimaschutzziele zu erreichen, tritt stufenweise in Kraft. Vom 1. September an werden zunächst die 100-Watt-Birnen sowie sämtliche matten Exemplare ausgemustert. Ein Jahr später folgen die Modelle mit 75 Watt und 2012 die Glühlampen mit 25 Watt.

Umweltschützer warnen Verbraucher seit Monaten davor, sich noch mit Glühlampen einzudecken. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärte: «Wer jetzt panikartig Glühlampen hamstert, könnte sich - besonders wenn die Strompreise weiter steigen - später ärgern. Über die Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren sparen Energiesparlampen richtig Geld», sagt der BUND.

(Redaktion)


 


 

EU-Vermarktungsverbot für bestimmte Glühlampen
energiesparende Produkte
Nachrichtenmagazin «Der Spie

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