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Wirtschaftslage: Mehr Existenzängste bei Schwangeren

Das Diakonische Werk Württemberg registriert angesichts der Wirtschaftslage gestiegene Existenzängste bei Schwangeren. «Der Bedarf an Information und Unterstützung zur Sicherung der Existenz hat zugenommen», teilte die Diakonie am Montag in Stuttgart mit. Bei rund 70 Prozent der Anfragen an die Schwangerenberatungsstellen spielten finanzielle Probleme eine Rolle. Die ständige Sorge um die Einkommenssicherung führe zu Ängsten und Unsicherheiten.

 «Befristete Arbeitsverhältnisse und Teilzeitarbeitsplätze im wachsenden Niedriglohnsektor geben immer weniger Sicherheit bei der Entscheidung für ein Kind», hieß es weiter. Immer mehr Ratsuchende müssten wegen ihres geringen Verdienstes Sozialleistungen in Anspruchnehmen. Laut Diakonie Württemberg hatten mehr als 43 Prozent der Frauen, die im vergangenen Jahr zur Schwangerschaftskonfliktberatung kamen, keinen Job. Damit sei deren Anteil im Vorjahresvergleich um 16Prozent gestiegen. Die häufigsten Anlässe für Beratung seien psychische und gesundheitliche Überforderung sowie eine fehlende Zukunftsperspektive.

(Redaktion)


 


 

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