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World Series of Boxing

Die Weltliga der Amateurboxer wird insgesamt wieder deutlich interessanter. Dieses ist deutlich an den steigenden Zuschauerzahlen und Preisgeldern zu erkennen. Mittlerweile ist die dritte Auflage der WSB gestartet. Sie umfasst zwölf Ländermannschaften in zwei Gruppen.

"Das ist die Champions League des Boxens", schwärmt Jürgen Kyas, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV).

Waren im Vorjahr noch Städte-Staffeln am Start, so werden die Mannschaften aus Nationalteams gebildet. Das deutsche National Team nennt sich German Eagles.

Der internationale Wettbewerb:
Mit der World Series of Boxing stellt die AIBA eine weltweite Liga mit 12 Boxteams in den internationalen Amateurring. Der Wettkampf besteht aus einer Gruppenphase und einer KO-Runde zu der sich die Besten Boxstaffeln der Gruppenphase qualifizieren müssen. Jede Boxstaffel hat mindestens 10 Kämpfer, gebildet aus je zwei für jede Gewichtsklasse ihrer Mannschaft. 

Bei den Vergleichskämpfen treten in jeder der fünf Gewichtsklassen jeweils ein Kämpfer der konkurrierenden Boxstafeln gegeneinander an. Gewinne ist dieBoxstaffel, die mehr Siege verbuchen konnte. In der WSB wird im Gegensatz zum AIBA-Regelwerk ohne Kopfschutz und ohne Leibchen 5 Runden á 3 Minuten geboxt. Drei Punktrichter werten die Kämpfe, welche von einem Ringrichter geleitet werden.
Zum Ende der Saison treten die beiden jeweils erfolgreichsten Kämpfer einer Gewichtsklasse im Kampf um den WSB Individual Titel gegeneinander an.

Gewichtsklassen
Bantamgewicht ..............................................50 - 54 kg
Leichtgewicht..............................................57 - 61 kg
Mittelgewicht..............................................68 - 73 kg
Halbschwergewicht..............................................80 - 85 kg
Schwergewicht..............................................91 + kg

Die Vermarktung der Serie hat die Sportmarketing-Größe IMG übernommen. Die teilnehmenden Teams befinden sich teilweise im Besitz von Unternehmen oder werden durch Sponsoren finanziert. Die Boxer bekommen ein Mindestgehalt plus Sieg- bzw. Punkteprämien.

Das deutsche Team besteht aus insgesamt aus 18 Boxern. Pro Kampftag kommen 5 Kämpfer zum Einsatz. In Hin- und Rückkämpfen werden die Ergebnisse ausgewertet. Die German Eagels müssen in dieser Saison in der Gruppe B gegen Großbritannien, Italien, Kasachstan, die Ukraine und die USA ran. In der Gruppe A kämpfen Argentinien, Algerien, Aserbaidschan, Mexiko, Polen und Russland.

Im deutschen Team starten beispielsweise der WM-Dritte Erik Pfeifer aus Lohne, der Olympia-Fünfte Stefan Härtel aus Berlin und der frühere WM-Dritte Ronny Beblik aus Chemnitz. Zum Team gehören ausländische Gaststarter wie der Moldauer Europameister Veaceslav Gojan und der EM-Dritte Nicolae Andreiana aus Rumänien.

Finanzierung
"Die Finanzierung erfolgt über eine Agentur des Weltverbandes AIBA", berichtet DBV-Sportdirektor Michael Müller. Das Geld von der AIBA soll den Start erleichtern und später durch eine eigene Agentur übernommen werden. Ziel ist es Sponsoren und einen TV-Partner zu gewinnen. Das Italien Team wird beispielsweise vom Mode-Unternehmen Dolce & Gabbana gesponsert.

Business-On Stuttgart wird diesen Wettbewerb zukünftig etwas enger im Blickwinkel behalten und wünscht dem deutschen Team erfolgreiche Fights. Text: Bernhard Eckert

(Redaktion)


 


 

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