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Ausländer/Asylbewerber

Zahl der Asylbewerber im Südwesten sinkt auf historischen Tiefstand

Die Zahl der Asylbewerber in Baden-Württemberg ist auf den niedrigsten Stand seit Einführung der entsprechenden Statistik gesunken. Im vergangenen Jahr haben 9226 Personen staatliche Unterstützung als Asylbewerber erhalten, wie das Statistische Landesamt am Freitag (03. Juli 2009) in Stuttgart mitteilte. Das war fast ein Viertel weniger als im Jahr zuvor.

Die Ausgaben des Staates sanken ebenfalls um mehr als ein Viertel auf den historischen Tiefstand von netto 52,2 Millionen Euro. Ihren Höchststand hatten sie 1996 mit 362,5 Millionen Euro erreicht.

   Im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 1994 hat sich die Zahl der Asylbewerber, die Hilfe erhalten, inzwischen auf ein Siebtel reduziert. Von den 2008 Unterstützten war mehr als ein Viertel noch minderjährig, etwa zwei Drittel waren Erwachsene bis 64 Jahre und nur drei Prozent älter.

   Die durchschnittliche Dauer des Leistungsbezugs lag bei knapp über drei Jahren. Mehr als ein Drittel der Betroffenen bezog die Leistung höchstens ein Jahr lang. Fast 40 Prozent der Empfänger erhielten die Unterstützung seit mehr als drei Jahren.

   Mehr als 40 Prozent der Flüchtlinge kommen aus einem europäischen Land, fast genauso viele aus asiatischen Ländern. Gerade die Zahl der europäischen Flüchtlinge ging den Angaben nach in den vergangenen Jahren stark zurück. Aus afrikanischen Ländern kamen im vergangenen Jahr 16 Prozent der Flüchtlinge.

(Redaktion)


 


 

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