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Konjunktur/Kurzarbeit

Zeitung: Arbeitgeber wollen Kurzarbeitergeld kürzen

Die Metallindustrie in Baden-Württemberg will weniger Kurzarbeitergeld bezahlen. Das berichtet die «FrankfurterAllgemeine Zeitung» unter Berufung auf den Arbeitgeberverband Südwestmetall. Zehntausende Beschäftigte von Daimler, Bosch und diversen anderen Autozulieferer arbeiten derzeit weniger, ohne dass sie wesentliche Einbußen am Nettoverdienst erleiden.

Das garantiere ein Tarifvertrag , der die Unternehmen in Baden-Württemberg
verpflichte, das Kurzarbeitergeld der Bundesanstalt auf deutlich mehr als 90 Prozent des Nettoentgelts aufzustocken.

Kurzarbeit werde dadurch zu teuer, monierten jetzt die Arbeitgeber und stritten mit der IG Metall um eine Änderung dieser Regel. «Die Konditionen müssen für die Unternehmen attraktiv und damit verkraftbar sein», sagte Hubertus Engemann, Geschäftsführer des Verbandes Südwestmetall. Ziel sei es, die Brücke der Kurzarbeit so lange wie möglich begehbar zu halten. «Die Firmen brauchen jetzt eine Lösung.» Die verklausulierte Drohung mit einem Stellenabbau beeindruckt die Gewerkschaft nicht. «Die Regel ist gut und richtig;
für die Beschäftigten wie für die betroffenen Regionen, wo sonst immense Kaufkraft verloren geht», sagte ein IG-Metall-Sprecher.

(Redaktion)


 


 

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