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Einkommensentwicklung

Beschäftigte verdienen weniger als vor 20 Jahren

In jedem zweiten der 100 gängigsten Berufe verdienen Beschäftigte heute weniger als im Jahr 1990. Dies geht aus einer Untersuchung des Hamburger Instituts „Statista“ im Auftrag des Stern hervor.

Das Institut berücksichtigte in seiner Untersuchung den Bruttoverdienst von vollbeschäftigten Arbeitern, Angestellten, Beamten und Selbstständigen aus dem Jahr 1990 und stellte diesen dem Verdienst im Jahr 2008 gegenüber. Mit einbezogen wurde auch die Inflation. Das Einkommen von Werbefachleuten, Informatikern und Zahntechnikern ist demnach beispielsweise um mehr als 30 Prozent gesunken. Besonders dramatisch sei der Verlust bei Ärzten. Mit einem monatlichen Durchschnittseinkommen von 5.400 Euro im Jahr 2008 gehörten diese zwar nach wie vor zu den Topverdienern, die Gesundheitsreform und niedrige Einstiegsgehälter hätten ihnen gegenüber dem Jahr 1990 allerdings ein reales Minus von 50 Prozent beschert.

An Gehalt zulegen konnten dagegen Makler, Verwaltungsfachleute, Bankkaufleute und Anlageberater. Auch Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst konnten ihr Einkommen deutlich steigern, auch unter Einbeziehung der Inflation. Im Vergleich zwischen jüngeren und älteren Arbeitnehmern zeigt sich indes, dass über 50-Jährige mit im Schnitt 3.310 Euro im Monat brutto 500 Euro mehr verdienen als ihre jüngeren Kollegen. Zugleich konnten sie auch ihr Einkommen im Vergleich zum Jahr 1990 deutlich steigern und somit den Kaufkraftverlust der letzten Jahre in einem stärkeren Maß ausgleichen.

(Redaktion)


 


 

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