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Fahrzeughersteller in Kehl

200 Mitarbeiter weniger bei Bürstner, aber neue Wohnmobile

Konnten im Geschäftsjahr 2007/2008 bei Bürstner noch zweistellige Umsatzzuwächse erzielt und eine erneute Steigerung des Absatzes vermeldet werden, kommt auch Bürstner in diesem Jahr nicht um deutlich verringerte Prognosen und Ergebnisse herum. Die Zahl der Mitarbeiter wurde unter Ausnutzung der natürlichen Fluktuation um 200 Jobs auf aktuell rund 900 reduziert. Hintergrund: Der Umsatz sank von 323 Mio. auf 240 Mio. Euro. Wurden im vorigen Jahr noch 6600 Reisemobile verkauft, so liegt der Absatz in der Saison 2008/2009 bei nur noch 4600 Einheiten. Die Zahl der Caravan-Verkäufe sankt um 1500 Fahrzeuge auf 3500 Wohnwagen. Zum ersten Mal seit Anfang der 90-er Jahre wird Bürstner daher in diesem Geschäftsjahr einen Verlust ausweisen.

Doch laut Bürstner hat sich der Absatz stabilisiert, wenn auch auf niedrigem Niveau. Bereits im nächsten Jahr, so ist die Geschäftsleitung sicher, wird eine schwarze Null beim Ergebnis geschrieben werden. 

Der Business-Plan sieht einen Verkauf von 4500 Reisemobilen vor, bei den Neuzulassungen von Bürstner Caravans wird die Zahl von 3500 Fahrzeugen erwartet. Das dennoch nicht negative Ergebnis soll mit Maßnahmen wie Rationalisierungen sowohl in der Fertigung als auch der Verwaltung realisiert werden.

Klaus-Peter Bolz, Geschäftsführer mit den Aufgabenbereichen Technik, Marketing und Vertrieb, will dennoch nicht um jeden Preis sparen. „Wir dürfen trotz dieser wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht die Weiterentwicklung unserer Modellpalette vernachlässigen“, sagt der Bürstner-Chef. „Denn einen Ruf als führende Marke bei Design und mit einem Kompetenz-Schwerpunkt bei teilintegrierten Fahrzeugen dürfen wir nicht mit überzogenen Sparmaßnahmen, besonders bei der Entwicklung, aufs Spiel setzen.“ Denn gerade jetzt gilt es präsent zu sein, wenn die Auswirkungen der Krise überwunden sind. „Und damit“, so Bolz „rechnen wir spätestens im Lauf des nächsten Frühjahrs.“ Die Bürstner Reisemobile: Elf Baureihen mit insgesamt 44 unterschiedlichen Modellen werden angeboten.

Von der Studie zum Serienstart: Der Aero Van

Bürstner präsentiert nun die Serienversion der im Herbst 2007 vorgestellten Studie Aero Van. Sie vereint nun die Wertigkeit des Mercedes-Benz Basisfahrzeugs mit den Ergebnissen umfangreicher, aerodynamisch wirksamer Designarbeit. Als Basis dient ein gewichtsoptimiertes AL-KO Tiefrahmenchassis, das eine Reduzierung um etwa 120 Kilogramm ermöglicht. Außerdem wurden alle Kanten und Anbauten auf einen möglichst niedrigen Luftwiderstand ausgelegt. Das führt zu einem niedrigen Luftwiderstandsbeiwert und einem extravaganten Auftritt der von den Farbvarianten Black oder Silver nochmals verstärkt wird.
Grundlegend sind Details des Aero Van, wie die einteilig ausgeführten Glattblechwände, die ein ideales Strömungsverhalten aufweisen. Außerdem wurde der Fahrerhausüberbau flach und schlank gestaltet. um den Luftwiderstand zu reduzieren. Angepasste Türschweller und das GfK-Heck mit einer Strömungsabrisskante komplettieren den aerodynamischen Feinschliff. Der Aero Van ist auf eine zulässige Gesamtmasse (bei einer Zulassung mit vier Personen) von 3500 Kilogramm ausgelegt. Als Option ist die Auflastung auf 3850 Kilogramm möglich. Der Aero Van t 700 hat ein französisches Bett sowie einem Waschraum im Heck und eine L-förmige Küche mit anschließender Dinette vorn. Seine Gesamtlänge liegt bei 6,99 Meter, die Breite bei 2,3 und die Höhe bei 2,70 Meter. Innen werden eine Stehhöhe von 195 cm und Bettenmaße von 196 mal 143 cm geboten. Der Basispreis des Aero Van liegt bei 69.930 Euro motorisiert mit dem 313 CDI Motor, der 129 PS leistet.

(Redaktion)


 


 

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