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Weltweit Umsatzrekord im dritten Quartal

3M steigert Umsatz

Der Umsatz aller 3M Gesellschaften in Deutschland stieg im Inlandsgeschäft in den ersten neun Monaten 2008 um 3 Prozent auf 684 Millionen Euro. Stärker stieg er sogar mit den meist europäischen Schwestergesellschaften, nämlich um 3,5 Prozent auf 808 Millionen Euro.

"Dies entsprach unseren Erwartungen", kommentierte Finanzdirektor Theo Nöcker das Ergebnis. "Wir sehen daher auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld eine positive Entwicklung".Mit einigen Ausnahmen konnten alle Geschäftsbereiche dazu beitragen.

Dentalgeschäft entwickelt sich positiv

Hervorzuheben sind Produkte für die Automobil- und Luftfahrtindustrie, medizinische Produkte, Personenschutz- und Sicherheitsprodukte sowie Hygieneprodukte. Nicht ganz die Erwartungen erfüllen konnten Telekommunikationsprodukte und Visualprodukte. Positiv entwickelten sich auch das Dentalgeschäft (3M ESPE AG) und der Bereich Kieferorthopädie (3M Unitek). Letzterer vor allem auch durch den Erwerb der TOP-Service für Lingualtechnik GmbH zum 1. August 2008. Der Bereich Fluorpolymere (Dyneon GmbH) konnte sich auf Vorjahresniveau behaupten.

Steigende Rohstoff- und Energiekosten

"Die steigenden Rohstoff- und Energiekosten haben uns stärker belastet als wir geplant hatten", so Theo Nöcker. "Aufgrund dieser Entwicklung haben wir bereits jetzt eine Erhöhung unserer Verkaufspreise für das kommende Jahr je nach Produktkategorie und Geschäftsbereich zwischen drei und sieben Prozent angekündigt". Die Auslastung der deutschen Werke ist insgesamt noch gut, allerdings erwartet das Unternehmen Auswirkungen rückläufiger Nachfragen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland.

Das weiter steigende Volumen der Warenlieferungen aus dem europäischen Verteilzentrum in Jüchen zeigt die stärkere Bedeutung der deutschen Niederlassung für Europa und speziell die Wachstumsregionen Osteuropas.

"Die Entwicklung des Gewinns entspricht derzeit noch unseren Planungen", so Theo Nöcker, "wir rechnen aber für das vierte Quartal mit einem leichten Umsatzrückgang, weiter steigenden Kosten und einem für uns schwierigeren Dollar-Kurs. Dies alles könnte insgesamt zu einer Abschwächung unserer Gewinnerwartungen führen."

(Redaktion)


 


 

Theo Nöcker
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