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Messe Karlsruhe

6523 Besucher kamen zur Premiere der "Eunique" mit Kunst und Design

Erfolg für die Messe Eunique vom 5. bis 7. Juni 2009: Die europäische Messe mit einer Auswahl aus Angewandter Kunst und Design hatte bei der Premiere 232 Aussteller aus 11 Nationen und 6523 Besucher in der Messe Karlsruhe. Damit wurden die Erwartungen des Veranstalters, der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) noch übertroffen, so Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführerin der KMK: „Wir haben dieses ehrgeizige Messeprojekt ins Leben gerufen, um einen internationalen Treffpunkt für Angewandte Kunst und Design zu schaffen. Der große Erfolg dieser ersten Veranstaltung zeigt uns, dass es der KMK gelungen ist, eine weitere Messe für die Zukunft in Karlsruhe zu positionieren.“ Im Juni 2010 soll die zweite Eunique folgen.

Bernd Roeter, Präsident des World Crafts Council-Europe, WCC-Europe, dem
ideellen Träger der Eunique, ergänzt. „Die Rechnung ist aufgegangen. Die
Veranstaltung hat die Aussteller in Konzept, Ausstattung, Ambiente und Service
überzeugt. Von den Besuchern der Messe haben wir ausschließlich positives
Feedback erhalten und immer wieder die Ermunterung, auf diesem Weg
weiterzugehen. Wir blicken voll Zuversicht auf die Eunique 2010. Wir sind sehr
froh, dass die Angewandte Kunst endlich einen Messeplatz gefunden hat, der
sich ausschließlich diesem Thema widmet.“

International bekannte Kunsthandwerker und Designer sowie eine Vielzahl von
Staats- und Designpreisträgern aus ganz Europa präsentierten ihre Werke und
Entwürfe auf der Eunique. Um den hohen qualitativen Anspruch der Eunique 
zu erreichen, waren die Aussteller von einer internationalen Fachjury unter
strengen Kriterien ausgewählt worden. Dies bewerteten die Besucher sehr
positiv: Laut Besucherbefragung benoteten sie die Qualität der Exponate mit der
Note gut, die Zufriedenheit mit dem Angebot wurde mit einer 2,2 bewertet. Die Angebotspalette von Schmuckdesign, Modedesign und Accessoires bis hin zu
Interieur Design und Outdoor wurde dabei gleichermaßen von den Besuchern
nachgefragt.

Jeder vierte Besucher hat auf der Messe gekauft, 77,9 Prozent der Besucher plant zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen. Insgesamt gaben 82 prozent der Besucher ihre Bereitschaft an, die Eunique im nächsten Jahr wieder zu besuchen. Jeder dritte Besucher legte einen Weg von über 100 Kilometern zurück, um zur Messe zu kommen. So zeigten sich auch die internationalen Besucher vom Konzept der Eunique überzeugt, wie beispielsweise Usha Krishna, die Präsidentin des Weltverbands WCC aus Chennai, Indien: „Es ist eine ‚unique experience’, eine einzigartige Erfahrung, auf der Eunique zu sein. Es ist ein sehr mutiges Projekt, aber auch ein sehr wichtiges, das es in allen Teilen der Welt geben sollte.“ Und Prof. Dorothea Reese-Heim, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer fügt hinzu: „Diese Messe ist sehr wichtig für das Kunsthandwerk und die Angewandte Kunst, da diese eine eigene Messe benötigen. Eine Vermischung mit der Bildenden Kunst macht keinen Sinn.“ 

Aussteller zufrieden mit der Erstveranstaltung 

Auch die Aussteller zeigten sich positiv von der Eunique bestätigt. So zieht
Antje Dienstbir, die Gewinnerin des WCC-Europe Award for contemporary crafts
2009, der auf der Eunique juriert und verliehen wurde, folgende Bilanz: „Ich
sehe die Eunique als eine eigenständige Plattform für Angewandte Kunst in
Deutschland, die lange hat auf sich warten lassen. Das Publikum hat sich mir
gegenüber in ähnlicher Weise geäußert.“ 

Michèle Forest, Textilkünstlerin aus Frankreich: „Ich bin sehr erfreut über die
hohe Qualität meiner Mitaussteller und die große Bandbreite an präsentierter
Kunst und Designstücken“. Manfred Braun von Manfred Braun Ceramics aus
Dannenfels: „Die Eunique ist eine kleine, feine Messe auf sehr hohem Niveau.
Sie hat die Chance, eine große Marktplattform zu werden – wenn auf diesem
hohen Niveau weitergemacht wird, ohne Kompromisse.“ 

Michael Schwarzmüller von Schwarzmüller Glas aus Karlsruhe: „Wir haben hier
ein sehr interessiertes Publikum erlebt, und viele Kontakte geknüpft, wir hatte
Besucher an unserem Stand von überall her, sogar aus Luxemburg und Wien.“
Gregor Sommer von der Tischlerei Sommer aus Breitscheid: „Wir haben so viele
zufriedene Eunique-Besucher erlebt, manche kamen gleich am Freitag,
Samstag und Sonntag auf die Messe.“ Birgit Hrouzek, Atelier für Textildesign
aus München: „Ich bin sehr angenehm überrascht, von den Räumlichkeiten und
auch von den Besuchern, die sehr kaufinteressiert sind, gerade der Samstag
war ein sehr guter Tag für mich.“ 

Auch die Teilnehmer der Sonderschau der Gruppe VESSELS, das Forum für
Internationale Gefäßkunst, mit seinen bekannten Künstler wie Petra Bittl,
Ruprecht Holsten, Peter Hromek, Joachim Lambrecht, Laurenz Stockner,
Roland Summer, Henriette Tomasi, Friedemann Bühler und Heike Roesner
zogen ein gemeinsames Fazit: „Diese Messe hat ein großes Potenzial!“

Nicht nur die ausstellenden Gestalter, auch die beteiligten Hochschulen in der
vom INFORM-Magazin initiierten Hochschularea ziehen ein positives Fazit der
Messe, so Regina Claus, Chefredakteruin des Magazins: „Ein interessiertes
Fachpublikum wurde genauso erreicht, wie die breite Öffentlichkeit. Alle
beteiligten Hochschulen würden dieses Forum zur Darstellung von
Studienprojekten nächstes Jahr wieder nutzen und halten den mit der Eunique 
verfolgten Ansatz für richtig und ausbaufähig.“ Auf der Eunique waren
vertreten: Le Quai, Ecole Supérieure d'Art, Mulhouse, Université de Strasbourg,
die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die Hochschule für Gestaltung
Karlsruhe, die Hochschule für Gestaltung Pforzheim, die Stiftung Hochschule
für Gestaltung Ulm, die Fachhochschule Düsseldorf, die Hochschule für
Gestaltung Schwäbisch Gmünd sowie das Materialarchiv.ch mit der Zürcher
Hochschule der Künste und der Hochschule Luzern. Regina Claus: „Alle
Beteiligten sind sehr froh, von Beginn an dabei zu sein und glauben an eine gute
Weiterentwicklung der Eunique im nächsten Jahr.“

Anne Leclerq, Vize-Präsidentin WCC-Europe und Initiatorin des belgischen
Gemeinschaftsstandes: „Wir sind nach Karlsruhe gekommen, weil uns das
Konzept und die Professionalität der Veranstalter überzeugt hat. Die Prämissen
sind gegeben, dass die Eunique eine erfolgreiche europäische Messe wird.“
Pablo Blanco, Direktor des spanischen Kunsthandwerkverbandes Officio y Arte:
„Diese Plattform ist von großer Bedeutung für die Angewandte Kunst in Europa,
da es auf dem europäischen Festland nichts vergleichbares gibt. Daher war es
für uns sehr wichtig, als Gemeinschaftsstand Spanien diese Erstveranstaltung
zu unterstützen und dabei zu sein, um diese Plattform für unsere Branche
voranzubringen.“

Die nächste Eunique wird vom 11. bis 13. Juni 2010 in der Messe Karlsruhe stattfinden. Weitere Informationen unter: www.eu-nique.de

(Redaktion)


 


 

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