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Arbeit/Urteil

Ältere Arbeitnehmer dürfen niedrigere Abfindung erhalten

Ein Sozialplan darf niedrigere Abfindungszahlungen für Arbeitnehmer beinhalten, die älter sind als 59 Jahre. Diese Regelung verstößt nicht gegen das Verbot der Altersdiskriminierung. So lautet ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG, Az.: 1 AZR 198/08). Demnach dürfen Sozialpläne rentenberechtigte Arbeitnehmer sogar ausschließen.

Ältere können sich schneller in die Rente retten
Laut Richtermeinung dürfen Abfindungsregelungen in Sozialplänen generell nach Lebensalter und Betriebszugehörigkeit gestaffelt sein.

Der Grund: Sozialpläne müssten danach unterschieden werden können, welche wirtschaftlichen Nachteile dem Arbeitnehmer durch eine Betriebsänderung entstehen.

Diese Nachteile können laut BAG mit steigendem Lebensalter zunächst zunehmen, weil die Gefahr längerer Arbeitslosigkeit wächst.

Sie könnten aber auch sinken, wenn Arbeitnehmer nach dem Arbeitslosengeld ihre Altersrente in Anspruch nehmen können. Das sei bei über 59-Jährigen der Fall.

(Redaktion)


 


 

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