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Börse, 26. Februar

Aktienmarkt schließt sehr fest

(bo/ddp.djn). Nach den Verlusten der vergangenen Tage hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag mit deutlichen Kursaufschlägen geschlossen. Der Leitindex DAX stieg um 2,5 Prozent auf 3943 Punkte. Der MDAX verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 4674 Zähler und der TecDAX legte 1,5 Prozent auf 450 Punkte zu.

Im Mittelpunkt des Interesses der Anleger stand eine Flut von Unternehmensbilanzen: Unter anderem legten Deutsche Post, Allianz, BASF und RWE ihre Zahlen vor. Analysten sahen darin sowohl Licht als auch Schatten.

An der New Yorker Wall Street tendierten die Kurse trotz schwacher Daten im Verlauf etwas fester. Vor allem die Banken zogen an. Gegen 17.45 Uhr MEZ gewann der Dow-Jones-Index 0,6 Prozent auf 7313 Punkte. Der Nasdaq-Composite notierte unverändert bei 1426 Zählern.

Der Euro wurde am Abend kaum verändert zu 1,2765 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte einen Referenzkurs von 1,2782 Dollar festgelegt.

Stärkster Gewinner im DAX waren Deutsche Bank, die sich um 14,3 Prozent auf 21,90 Euro verteuerten. Allianz stiegen um 12,4 Prozent auf 55,25 Euro, obwohl der Konzern am Morgen einen Milliardenverlust für das vergangene Jahr bekanntgegeben hatte. BASF stiegen nach der Vorlage ihrer Bilanz um 7,4 Prozent auf 22,62 Euro, obwohl der Chemieriese die Konjunkturkrise deutlich zu spüren bekommt. Das Unternehmen will allerdings rund 1500 Stellen abbauen.

Die Verlierer wurden von Deutsche Post angeführt, die sich um 5,9 Prozent auf 7,87 Euro verbilligten. Der Konzern hatte am Mittwochabend nach Börsenschluss einen Milliardenverlust mitgeteilt. RWE reagierten mit einem Minus von 2,5 Prozent auf 51,31 Euro auf die Jahresbilanz. Zwar hat das Unternehmen die mittelfristige Prognose leicht angehoben, allerdings zeigten sich Beobachter enttäuscht von der Dividende.

In der zweiten Reihe stiegen TUI um 13,3 Prozent auf 4,65 Euro. Das Unternehmen hatte am Nachmittag mitgeteilt, sich mit dem sogenannten Hamburger Konsortium auf geänderte Bedingungen für den Verkauf der Schifffahrtssparte Hapag-Lloyd verständigt zu haben. TUI behält danach eine höhere Beteiligung als zunächst vereinbart. Kuka stiegen um 9,8 Prozent auf 9,90 Euro und Continental gewannen 8,4 Prozent auf 12,58 Euro. Gegen den Trend verloren Hypo Real Estate 7,0 Prozent auf 1,19 Euro und waren damit der mit Abstand deutlichste Verlierer.

Im TecDAX waren vor allem Centrotherm gesucht und stiegen um 9,2 Prozent auf 14,68 Euro. Conergy verteuerten sich um knapp neun Prozent. Mit Verlusten von 4,3 Prozent auf 10,92 Euro schlossen dagegen Carl-Zeiss Meditec.

(Redaktion)


 


 

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